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Am 26.05.2019 stimmten 146.000 Wahlberechtigte in Bremen (56%) mit einer klaren Mehrheit im Volksentscheid dafür, das Rennbahngelände nicht zu bebauen, sondern "für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur" zu nutzen. Danach wurde geplant und geplant ... und die Regierung erklärte dann, für Sportstättenbau sei kein Geld da. Milliarden gibt es stattdessen für Aufrüstung und Militarisierung?
Nun will ein versierter OpanAir Eventmanager das Gelände so nutzen (einige Konzerte in den kommenden Sommern), wie es der Volkswille beschlossen hat; für Freizeit und Kultur. Und das Bauressort blockiert ? (s. WK Artikel im Internet Archiv) Sowohl die SPD Bausenatorin Ünsal als auch die "Linke" Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt sind Demokratierverächterinnen.
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Unser Mitstreiter Dieter Winge (63) und die Bürgerinitiative Oslebshausen kämpfen gegen die Planungen der Stadt, eine Bahnwerkstatt des Alstom-Konzerns in Bremen-Oslebshausen neben Wohngebieten zu bauen. Der Oslebshauser Stadtteilbeirat ist einstimmig (über alle Parteigrenzen hinweg) gegen den Bau. Selbst die Hafenbetriebe erheben Klage gegen die Planung. Zudem ist das Gelände, wo im 2. Weltkrieg tote russische Zwangsarbeiter & Kriegsgefangene verscharrt wurden, eigentlich völkerrechtlich eine Kriegsgräberstätte.
Die Stadt Bremen zieht das Ding - koste es was es wolle - durch, ohne umfangreiche Verkehrsgutachten und gegen den Willen der Bevölkerung.
Im Sonntagskommentar des Blogs von Axel Schuller "bremensogesehen" äußert sich Dieter Winge ausführlich. Wir berichten auf dieser WEB-Seite seit Jahren mit fast 20 Beiträgen über diese Auseinandersetzung, hier ein Beispiel verlinkt.
Lange Zeit war auch unser - inzwischen leider verstorbener - Mitstreiter Ekkehard Lentz aktiv beteiligt.

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update 30.05.2026 von Rodolfo Bohnenberger
Ca. 400 überwiegend junge Menschen und ihre Eltern demonstrierten mit einem ansehnlichen Zug, mit Bannern und Schildern am Freitag 29.05.2026 ab 16:00 Uhr vom Weserstadion zum Domshof für eine bedarfsgerechte Finanzierung und institutionelle Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen. Auch unsere Mitstreierin Cornelia Barth hielt auf der Abschlußkundgebung eine kurze Rede. - Hintergrund ist die existenzielle Gefährdung vieler (nicht aller) wichtiger, offener Kinder- und Jugendeinrichtungen in fast allen Stadtteilen Bremens, ausgelöst durch die Haushaltsbeschlüsse der Bremer Landesregierung aus SPD, Grünen und DieLinke.
Von drohender Schließung ihrer Einrichtung Betroffene starteten am 10. Mai die hier verlinkte Petition zum Erhalt der Kinder- und Jugendarbeit mit aktuell schon 3.429 Mitzeichnern! Mitgezeichnet werden kann bis zum 9. November 2026, schließt euch an!
Der Bremer Regionalsender "buten und binnen" brachte immerhin(!) einen klitzekleinen Filmbericht dazu. Der Initiator (Jens Wirth) des Protestzuges kommt dort mit folgenden Sätzen zu Wort: "Viele Träger stehen vor dem aus, bzw. haben Existenzschwierigkeiten. Oder sie müssen Programme runterfahren und werden künfrig nicht mehr institutionell sondern projektgefördert."
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Mehr Infos: https://volksbegehren-ldw.de/
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Will Bremen weiterhin sein Tafelsilber (Grund und Boden) verkaufen oder (DER WAHLKAMPF HAT BEGONNEN) setzt sich das Pachten nach Erbbaurecht durch?
update 18.05.2026 im Weserkurier: Das Bauressort zieht die Reissleine: Pachten nach Erbbaurecht wird es auf dem ehem. St. Jürgen Krankenhausgelände nicht geben, siehe Begründung weiter unten...
Eine uralte Forderung der Bewegung für bezahlbares Wohnen könnte im Bremer Hulsberg-Quartier - leider nur auf einem Teil der Grundstücke - verwirklicht werden. - Wir erinnern uns: um den Neubau des Krankenhaus Mitte zu finanzieren, beschloss die rot-grüne Landesregierung gegen den Willen einer breiten Bewegung für bezahlbares Wohnen (auch aufstehen Bremen) den Verkauf großer Teile des ehemaligen St. Jürgen Krankenhausgeländes an Immobilieninvestoren; damals ein begehrtes zentrumnahes Boden-Sahnestück. Dann kam "Corona" & der Ukrainekrieg, die langjährige Null-Zins Politik der EZB endete und Bauen wurde plötzlich für Rendite orientierte Investoren unattraktiv. Jetzt werden die größen Baugrundstücke als Parkplatz zwischengenutzt. Zwei Baugrundstücke und zwei Gebäude sind nun zu vergeben; evtl. nun auf Pachtbasis nach Erbbaurecht?
Der Weserkurier vom 13.05.2026 berichtet: "Tatsächlich spielt die rot-grün-rote Regierungskoalition mit dem Gedanken, die Flächen auf Basis des Erbbaurechts zu vergeben und genossenschaftliches Bauen zu fördern. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag hatten SPD, Grüne und Linke Ende des vergangenen Jahres eingebracht. Dafür müsste der sogenannte Städtebauliche Vertrag geändert werden, der sich gerade in Überarbeitung befindet. Erbpacht statt Verkauf – das hätte für die Stadt und die Quartiersentwicklung den Vorteil, dass die Flächen in städtischem Besitz blieben. Anders als bei einem Verkauf an einen Investor hätte die Stadt so mehr Einfluss darauf, was auf den Flächen in den Quartieren kurz-, mittel- und langfristig passiert."
18.05.2026 im Weserkurier: "Aktuell stehen zwei Baufelder und zwei bereits bestehende Häuser zum Verkauf exklusiv an Baugemeinschaften. Die Erlöse sind für den Klinikverbund Gesundheit Nord, Geno, gedacht, zu dem das Klinikum Mitte gehört.... Für das aktuelle Verfahren aber kommt das Erbbaurecht zu spät. "Denn zunächst müssten die betreffenden Grundstücke von der GEG durch die Stadtgemeinde gekauft werden", heißt es weiter. Erst im Anschluss daran könnten die Grundstücke erneut ausgeschrieben werden, diesmal im Wege eines Erbbaurechts. Problem: Für den Kauf der Grundstücke durch die Stadt ist im Moment keine Finanzierung vorgesehen.... Die Möglichkeit, den Kaufpreis zu senken, sieht das Bauressort nicht. "Die Geno ist auf die Erlöse aus dem Grundstücksverkauf angewiesen, um ihre eigenen Vorhaben zu refinanzieren", heißt es. Der Verkauf erfolge deshalb zu Marktkonditionen. Sonderkonditionen könne die Bausenatorin nicht zusagen, auch weil die Landeshaushaltsordnung die Abgabe von Grundstücken nur zum vollen Preis vorsehe.... Den Wunsch der Baugemeinschaften nach einer Wiederauflage eines besonderen Förderprogrammes für genossenschaftliches Wohnen kann das Bauressort auch nicht erfüllen. Ein Programm, heißt es, sei derzeit nicht Gegenstand der Beratungen und vom Haushalt auch nicht abgedeckt."
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🎤Demo Freitag 29.05.2026 ab 15:45 Uhr 📌vom Weserstadion zum Domshof ‼️Für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen
Unsere Kinder sind keine Sparmaßnahme! (Text der Petition, die unter diesem LINK mitgezeichnet werden kann)Wir fordern daher von Senat und Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen:
- Erhalt bestehender Einrichtungen. Keine Schließungen u.o. existenzgefährdenden Kürzungen bei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
- Verlässliche institutionelle Förderung. Kinder- und Jugendarbeit braucht langfristige finanzielle Sicherheit statt dauerhafter Unsicherheit.
- Bedarfsgerechte Finanzierung. Die tatsächliche soziale Arbeit vor Ort sowie gewachsene Strukturen müssen berücksichtigt werden.
- Transparente und nachvollziehbare Entscheidungen. Finanzierungsentscheidungen müssen fair, offen und öffentlich verständlich getroffen werden.
- Beteiligung der Betroffenen. Träger, Mitarbeitende, Familien, Kinder und Jugendliche müssen ernsthaft in die weiteren Entscheidungen einbezogen werden.
- Zukunft statt Rückbau. Kinder- und Jugendarbeit darf nicht als Sparpotenzial behandelt werden, sondern muss als Investition in Bremens Zukunft verstanden werden.
Wir setzen ein Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen.
Begründung
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🕊Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Bremen am 12.05.2026 💪Demo vom Brill zum Weserstadion









