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Unter obigem Titel organisierte aufstehen Bremen (Rodolfo Bohnenberger), die DFG-VK Bremen (Georg Maria Vormschlag) und die Freidenker (Wilhelm Schulze-Barantin) eine Diskussionsveranstaltung in der Villa Ichon in Bremen am Vorabend des 3. Oktober. Details und Flyer siehe hier. Während draußen in unmittelbarer Nachbarschaft eine vom Bremer Bürgermeister mit Millionenaufwand inszenierte Riesen-Party-Sause zum sog. "Tag der Deutschen Einheit" stattfand, trafen sich ca. 40 Interessierte oben in der Villa Ichon zu einer kritischen Rückschau auf diese sog. "Wiedervereinigung".

Die Veranstalter hatten nicht die Absicht, "Feiern an sich" oder gar ein vereintes Deutschland zu kritisieren, sondern wollten eine Realitätsüberprüfung über den Anlass der Feiern. Die Realität war und ist eher von zunehmender Spaltung gekennzeichnet und die Machteliten in diesem Land verschlimmern die Spaltung gerade erheblich, nicht nur mit der zunehmenden Spaltung in Arm und Reich und Ost und West, sondern auch mit der Verweigerung von Diplomatie, mit der unerträglichen Kriegspropaganda gegen Russland und mit der - mit nichts zu belegenden - Behauptung, Russland bereite einen Überfall auf Westeuropa vor?

Der Referent Gerhard Emil Fuchs-Kittowski war aus Brandenburg (südlich Berlin) nach Bremen gekommen. Ursprünglich in Ostberlin geboren und aufgewachsen, gehörte Gerhard Fuchs 1989-1991 zu jenen (auch christlichen) Kräften in der DDR, die auf eine Reformierung und einen Neustart unter neuem Vorzeichen hoffte, wie so viele im sog. "Runden Tisch". Stattdessen kam es zu einer Vereinnahmung durch den Westen und einer Missachtung des Artikel 146 GG: "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist." Gerhard Fuchs ist Historiker, Vorsitzender des Deutschen Friedensrats e.V., der deutschen Sektion des World Peace Council und im Vorstand der Internationalen Liga Religiöser Sozialisten. In seinem einleitenden Referat kritisierte Gerhard Fuchs gravierende Fehlentwicklungen der letzten 36 Jahre, die - nicht unerheblich - zu den heutigen Wahlergebnissen in Ostdeutschland beigetragen haben.
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Pistorius gibt olivgrünes Licht für den Kriegshafen in Emden 😱 am Montagmorgen 5.10.2026 - Ca. 30 Friedensaktivisten protestierten mit Bannern und Friedensfahnen gut sichtbar gegen diese Marine-Bauplanungen.

"An der Knock", ursprünglich für zivile Projekte vorgesehenes 40h-Gelände an der Emsmündung, soll für Milliarden ein gänzlich neuer Kriegshafen entstehen. Pistorius war unter viel Polizeiaufgebot so abgeschirmt, dass er kaum den Protest hören konnte, aber es war sichtbar. In den Gesprächen unter den Demonstranten war klar, wir bleiben dran. Für Zivile Häfen - Kein Kriegshafen in Emden🕊

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Ein neuer Marinestützpunkt in Emden? 40 Hektar? Platz für Fregatten, Minensucher und Schlepper? Und dafür soll ausgerechnet der Rysumer Nacken herhalten. Wir als BSW halten das für völlig falsch.
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Wir brauchen: Zukunftsindustrie, Hafenwirtschaft, Offshore und Windenergie, neue Unternehmen, gute Arbeitsplätze und einen starken VW Standort.
Dafür einen Zukunfts- und Wirtschaftsfonds. Wir sollten unsere Kraft und unsere Flächen dafür einsetzen, neue Wertschöpfung nach Emden zu holen und bestehende Industrie zu stärken. Emden darf nicht zum Spielball der Aufrüstungspolitik von Bund und Land werden. Unsere Zukunft wird nicht in Berlin geplant . Wir gestalten sie hier.
Keine Fregatten als Ersatz für Wirtschaftspolitik.
Quelle: https://x.com/freddyerstrecht/status/2104976055362601464
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Pistorius kam wie geplant am 29.09.2026 nach Bremen und wurde von Bürgermeister Bovenschulte begeistert empfangen: "Bremerhaven soll ... in den kommenden sechs Jahren zu einer zentralen Drehscheibe für Nachschub und Truppenbewegungen in Europa werden.... Es gehe dabei um die Umsetzung des sogenannten Operationsplans Deutschland"..."Dabei spiele das "Deployment Hub Bremerhaven 2031" (zu Deutsch: Einsatzdrehkreuz) eine wichtige Rolle. ,,, Deutschland werde aufgrund seiner geostrategischen Lage im Verteidigungsfall Drehscheibe für die Nato-Partner. "Es geht dabei ... die Verlegung alliierter Nato-Streitkräfte samt militärischer Ausrüstung durch Deutschland... " Der Regionalsender "buten und binnen" berichtete ausführlich, mit besonderem Schwerpunkt auf die von Pistorius (noch mit Vorbehalt) angekündigte Bestellung von weiteren 16 Bundeswehr-Transportflugzeugen A400M, deren Rumpf hier in Bremen bei AIRBUS gebaut wird.
"Insgesamt umfasst das 1,35-Milliarden-Vorhaben, auf das sich der Bund und Bremen geeinigt haben, 42 einzelne Maßnahmen. Den Bremer Eigenanteil an den geplanten Investitionen in Höhe von gut 200 Millionen Euro hatte der Senat in der ersten Septemberwoche auf den Weg gebracht. Hinzu kommen Investitionen der BLG Logistics Group in die sogenannte Suprastruktur, die unter anderem Gebäude, Anlagen und technische Geräte oberhalb der Kaikante beinhaltet....Auf dem Bremer Flughafen sind ebenfalls Baumaßnahmen geplant: Für 160 Millionen Euro sollen dort zusätzliche Abstell- und Logistikflächen für das Militär entstehen....
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Neustadt: Iseri und Schulze verlangen kostenfreie Ersatzangebote und nachvollziehbare Entscheidungen.
Das BSW Bremen fordert Verkehrssenatorin Özlem Ünsal auf, bei der Parkraumneuordnung in der Neustadt nachzubessern. Die Stadt müsse ausreichend kostenfreie Alternativen in unmittelbarer Wohnnähe bereitstellen und offenlegen, welche Abstellmöglichkeiten entfallen, welche bleiben und wo die betroffenen Fahrzeuge künftig parken sollen.
Aktuelle Medienberichte schildern erhebliche Schwierigkeiten bei der Parkplatzsuche. Während die Neuordnung bereits läuft, soll das Erbbaurecht für die geplante Quartiersgarage am Südbad nach Angaben des Senats erst im dritten Quartal 2027 vergeben werden. Ein konkreter Eröffnungstermin wird nicht genannt. Bestehende Parkflächen vor dem Südbad sollen zudem zurückgebaut werden. "Wer nach der Spätschicht nach Hause kommt, kann nicht auf einer Bauankündigung parken", sagt Landesvorsitzender Alper Iseri. "Erst Abstellmöglichkeiten entfallen lassen und die Menschen auf spätere Lösungen vertrösten - diese Reihenfolge ist schlecht geplant. Die Folgen tragen die Bürger."
Andere Großstädte nutzen bereits vorhandene Flächen: Düsseldorf ermöglicht Feierabendparken unter anderem auf Supermarkt-, Verwaltungs- und Unternehmensparkplätzen. Hamburg öffnet ebenfalls ausgewählte Supermarktparkplätze für die Nachbarschaft. Diese Angebote sind kostenpflichtig.
Das BSW fordert Bremen auf, solche Kooperationen umzusetzen und kostenfreie Angebote für betroffene Anwohner zu schaffen.
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