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Zum GKV-Spargesetz: “Sie spucken uns ins Gesicht” - Dr. Bea Merscher

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Erstellt: 24. September 2026

Sie ist die wohl bekannteste Kinderärztin Deutschlands. Nur wenige Wochen ist es her, dass Dr. Bea Merscher mit ihrem Reel zum GKV-Spargesetz viral gegangen ist. Kurz danach sitzt sie in der RTL-Sendung “Am Tisch mit Friedrich Merz” und wirft einem leicht pikierten Bundeskanzler vor, er mache “menschenverachtende, zerstörerische Gesetze” zum Leid unserer Kinder. - Die promovierte Medizinerin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder weiß, wovon sie spricht. Sie hat auf der Intensivstation 600-Gramm-Babys intubiert und in der Praxis Kinder behandelt. Sie hat in der Schweiz, in Brasilien, in Guinea gearbeitet und muss seit Jahren zusehen, wie das deutsche Gesundheitssystem von innen zerfällt. - „Dieses Gebäude, was da brennt, das ist unser Gesundheitssystem. [...] Und dieses Gesetz ist jetzt der Todesstoß runter die Klippe.”

Corona-Politik: Stunde null eines neuen Autoritarismus? Paul Schreyer, Bastian Barucker & Tom Lausen

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Erstellt: 16. September 2026

Beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit am 30. August 2026 in Magdeburg haben Paul Schreyer (Autor & Journalist), Bastian Barucker (Autor & freier Journalist) und Tom Lausen (Datenanalyst & Publizist) über die autoritären Auswüchse in der Corona-Politik von Lockdown bis Ausgangssperren diskutiert. Welche Technokraten haben die scharfen Lockdown-Maßnahmen im Hintergrund vorangetrieben? Warum ist es bis heute für Journalisten so schwierig, vom Paul-Ehrlich-Institut valide Daten zu den Impfschäden zu erhalten? Wie funktionierte die Manipulation durch Politik und Medien in der Corona-Zeit? Wie wurde Angst zur Verhaltenssteuerung der Bürger eingesetzt? Eine spannende Diskussion über eine Zeit, die von weiten Teilen der Politik und Gesellschaft bis heute nicht ernsthaft aufgeklärt werden will. Moderiert von Mona Aranea. 

Volksbegehren zum Erhalt des Klinikums Links der Weser weist Bedenken zurück

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Erstellt: 12. September 2026

Senat soll Bürgerwillen nicht mit Verfahrensargumenten ausbremsen - Volksbegehren zum Erhalt des Klinikums Links der Weser weist Bedenken zurück.

KrankenhausLinksderWeserLDWDie Initiative für den Erhalt des Klinikums Links der Weser weist die öffentlich bekannt gewordenen Bedenken des Senats entschieden zurück. Das Volksbegehren ist ein legitimer und rechtlich gut vertretbarer Versuch, die kommunalen Kliniken im Land Bremen gesetzlich zu sichern. Es geht nicht um Nostalgie, sondern um erreichbare Notfallversorgung, stationäre Akutmedizin und eine verlässliche Krankenhausstruktur im Bremer Süden.

Der Senat versucht, aus einer politischen Niederlage ein juristisches Problem zu machen. Wer Tausende Unterstützungsunterschriften mit dem Hinweis auf formale Fehler, angeblich unklare Finanzierung und angebliche Unvereinbarkeit mit höherem Recht abräumen will, zeigt vor allem eines: Angst vor einer offenen Abstimmung. Direkte Demokratie ist kein Störfall. Sie ist ein Recht der Bürgerinnen und Bürger.

Auch die Kostenargumentation des Senats überzeugt nicht. Die geplante Fusion und Verlagerung nach Bremen-Mitte ist selbst mit erheblichen Umbau-, Umzugs- und Integrationskosten verbunden. Der Erhalt des LdW bedeutet nicht verantwortungsloses Geldausgeben, sondern eine andere Priorität: sanieren statt schließen, transparent planen statt später nachfinanzieren.

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Klinikum Reinkenheide in Bremerhaven darf nicht auf Kosten der Pflegekräfte sparen

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Erstellt: 11. September 2026

KrankenhausBrhvjpgDas Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide steht unter erheblichem finanziellem Druck. Nach Berichten der Nordsee-Zeitung sollen die freiwilligen, übertariflichen Nachtschichtzulagen für Pflegekräfte, Pflegehelfer und Servicekräfte künftig gestrichen werden. Für Beschäftigte, die regelmäßig nachts arbeiten, kann das Einbußen von bis zu mehreren hundert Euro im Monat bedeuten.

Das BSW Bremen hält diesen Schritt für ein alarmierendes Signal.
Ausgerechnet diejenigen, die nachts, an Wochenenden und unter hoher Belastung die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten, dürfen nicht die Hauptlast der finanziellen Probleme eines Krankenhauses tragen. Wenn qualifizierte Beschäftigte deshalb über einen Wechsel zu Leiharbeitsfirmen oder anderen Arbeitgebern nachdenken, verschärft das den ohnehin bestehenden Fachkräftemangel weiter.
Das Grundproblem liegt jedoch tiefer: Ein kommunales Krankenhaus darf gar nicht erst in eine Lage geraten, in der es wegen unzureichender Finanzierung nur noch den Ausweg sieht, beim Personal zu kürzen.

Das BSW fordert daher eine grundlegende Reform der Finanzierung unseres Gesundheitssystems.
Dazu gehört eine Bürgerversicherung, in die langfristig alle Bürgerinnen und Bürger entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit einzahlen. Auch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze kann dazu beitragen, Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen bei den Sozialabgaben zu entlasten. Zugleich müssen versicherungsfremde Leistungen endlich vollständig aus Steuermitteln finanziert werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass gesetzlich Versicherte mit ihren Beiträgen Aufgaben mitfinanzieren, die eigentlich der Bund tragen müsste. - Die Krankenhausversorgung muss zudem wieder stärker als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden werden. Kommunale Krankenhäuser dürfen nicht gezwungen sein, ihre Entscheidungen in erster Linie an wirtschaftlichen Zwängenauszurichten.

Im Fall Bremerhavens erfüllt das Klinikum darüber hinaus eine wichtige Versorgungsfunktion, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Gemeinsam mit dem Land Niedersachsen sollte deshalb geprüft werden, wie die länderübergreifende medizinische Versorgung des niedersächsischen Umlands langfristig stärker
berücksichtigt werden kann. - Ziel muss ein Gesundheitssystem sein, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht daran, wo sich am ehesten kürzen lässt.

Für das BSW Bremen ist deshalb klar:
Die finanziellen Probleme des Klinikums müssen gelöst werden, aber nicht auf Kosten der Pflegekräfte und der übrigen Beschäftigten, die Tag für Tag und Nacht für Nacht die medizinische Versorgung in der Region sicherstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Sadenwasser und Marie Schulze

-Landesgeschäftsführung BSW Bremen-

Amnestie & Rehabilitierung nach Corona-Maßnahmen – BSW-Fraktion gibt Studie in Auftrag | 18.08.2026

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Erstellt: 19. August 2026

Corona-Unrecht aufarbeiten, Vertrauen wiederherstellen. Als BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg haben wir eine vergleichende Studie zu sogenannten Corona-Amnestie- und Rehabilitierungsregelungen in Auftrag gegeben. Die Soziologin Dr. Mona Aranea und die Rechtswissenschaftlerin Dr. Beate Sybille Pfeil untersuchen darin Regelungen aus dem In- und Ausland, um eine fundierte und rechtssichere Grundlage für eine Amnestieregelung in Brandenburg zu schaffen.

Weitere Beiträge …

  • Was viele über Corona bis heute nicht wissen
  • Militärmedizin & Katastrophenschutz: Zwei Logiken - Ein Deckmantel?
  • NICHT NOTWENDIG – LINKS DER WESER
  • „Pandemie“ in drei Bildern | Prof. Homburg

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