von Manfred Steglich (17.03.2026)
Bremen ist bei der Altersarmut traurige Spitze. Jede:r Vierte über 64 gilt als armutsgefährdet – Tendenz steigend.
Doch die Zahlen erzählen nur die halbe Wahrheit. Altersarmut hat in Bremen eine soziale Geographie:
👉Gröpelingen, Tenever, Huchting – hier ist sie Alltag.
👉Schwachhausen, Oberneuland – dort bleibt sie die Ausnahme.
Was im Alter sichtbar wird, ist längst vorher entstanden: Niedriglohn, Teilzeit, unterbrochene Erwerbsbiografien. Und ein Rentensystem, das genau das bestraft.
Warum Altersarmut in Bremen kein Randphänomen mehr ist, sondern Ausdruck einer strukturellen Entwicklung – und warum die offiziellen Zahlen das Problem sogar unterschätzen:










