Klimawandel als Ausrede? Massive Fehler der Politik!

kopfplanlos aufstehen"Die deutschen Behörden wurden über das europäische Hochwasser-Warnsystem EFAS schon am 10. Juli, also 4 Tage zuvor vor dem verheerenden Unwetter, gewarnt. Das Rheinland stünde vor "extremer" Überflutung. Und auch der DWD und andere Wetterdienste haben 2 Tage vorher vor extremen Regenfällen und Überschwemmungen genau in den betroffenen Landkreisen gewarnt. Trotzdem wurden die Menschen nicht rechtzeitig gewarnt und evakuiert.

Eine der Mitentwicklerin des europäischen Hochwasser-Warnsystems EFAS äußerte sich wie folgt dazu: „Ich finde es absolut schockierend, dass wir in einem Land wie Deutschland über 100 tote Menschen haben durch ein Ereignis, das vorhersehbar war". Gleichzeitig kritisierte sie, dass es in Deutschland an einer „bundesweit einheitlichen Herangehensweise an Flutrisiken“ fehle. Es brauche unterschiedliche Flutpläne für verschiedene Szenarien.

Natürlich war das eine seltene, extrem zerstörerische Naturgewalt, aber klar ist, so überraschend war das nicht und politische Fehlentscheidungen haben einen wesentlichen Anteil an dem Desaster, besonders das jahrelange Kaputtsparen der Kommunen." (Zitiert aus aufstehen.de instagram)

Und wer jetzt nur vom Klimawandel spricht, lenkt von den Fehlern der Politik ab (Jens Berger, Nachdenkseiten, 19.07.2021)

Atomkraftwerke abschalten (Fukushima mahnt)

Die DFG-VK Bremen hat am 11. März 2021 mit einem Aktionsbündnis von ausgestrahlt, der Umweltgewerkschaft und Aufstehen Bremen der Opfer von Fukushima gedacht. Um 17:00 wurde das Großplakat an der Ecke Meyerstr./Gastfeldstr. enthüllt, die Mahnwache fand auf dem Bremer Marktplatz von 18:00 - 18:30  Uhr statt.

 plakatmahwache fukushimaausgestrahlt Alle AKW abschalten

 

 

 

 

Das Geheimnis der Wolken (Arte-Doku)

Den globalen Klimawandel und die Erderwärmung stellt heute niemand mehr infrage.

Doch dass dafür in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker und Klimaforscher Henrik Svensmark in Zweifel. Ihrer Meinung nach sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.

Online Kongress: Herausforderungen für Frieden und Umwelt

climate change peace NatWiss KOngressDer Kongress "Herausforderungen für Frieden und Umwelt" am 27. und 28. November 2020 war ursprünglich als Präsenz-Veranstaltung im Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen geplant. Nun findet der Kongress online auf ZOOM statt.

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Stichwort: Kongress.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und einen Zugangslink für die Teilnahme.

NatWiss zusammen mit FIfF und dem Bremer Friedensforum, hier mehr Infos und Flyer.

Die Konferenz thematisiert die doppelte Bedrohung durch Aufrüstung und Umweltzerstörung für globale Friedenssicherung und internationale Stabilität. Gewaltkonflikte und Wettrüsten sind neu entbrannt, zwischen den Großmächten und in Krisenherden weltweit. Dies opfert Gesundheit, Umwelt und Entwicklung, und steht einer Lösung globaler Probleme im Wege.

"Kohleaustiegsgesetz": noch 18 Jahre Kohleverstromung und Entschädigungen in Milliardenhöhe an RWE & Co?

(von Gerd Bock) Nach dem sog. „Kohleausstiegsgesetz“ der Bundesregierung dürfen Kohleförderung und – verstromung noch 18 weitere Jahre betrieben werden. Das ist kaum zu verstehen.

Kohleausstieg nicht Suventionierung der RWEDas Gesetz sieht einen etappenweisen Ausstieg vor. Danach soll die Reduktion von 15 Gigawatt Kraftwerksleistung (30%) in knapp drei Jahren möglich sein, während der Abbau von weiteren 30% über acht Jahre gestreckt werden soll und für die letzten 40% noch einmal 8 Jahre veranschlagt werden? (1)

Der Verdacht liegt nahe, dass es um die Höhe von Entschädigungen geht. Zunächst werden die schon abgeschriebenen Kraftwerke stillgelegt, was ja richtig ist. Die Verlängerung der Laufzeiten für die übrigen hat wohl den Grund, dass sie erst in diesem Zeitraum ans Ende ihrer Abschreibungszeit kommen und die neueren Kraftwerke eben noch später. Das jetzt neu ans Netz gehende „Datteln 4“ hätte erst 2050 die Lebensdauer von 30 Jahren erreicht. Anhand der verbliebenen Laufzeit kalkulieren die Konzerne ihre „entgangenen Gewinne“ , die phantasierten Einnahmen in der errechneten Zukunft.

Weiterlesen

About us

aufstehen bremen


team@aufstehen-bremen.org