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Das ZDF - ausnahmsweise mal mit einem halbwegs passablen Bericht. Am ersten Bundesparteitag des Bündnis Sahra Wagenknechts ist der Startschuss gefallen: Das BSW zieht in den Wahlkampf. Welche Rolle wird die neue Partei im etablierten Parteiensystem einnehmen? ... Was meinen Wagenknecht und ihre Mitstreiter, wenn sie sagen: "Wir streben an, mittelfristig eine Volkspartei zu werden"? Und was ist dran an den Vorwürfen, dass das BSW eine "Partei der Querfront" sei, also links und rechts zusammenführe und damit die Demokratie gefährde?

Am 15. Januar 2024 war Jörg Kronauer zu Gast in der Villa Ichon in Bremen. Sein Thema: "Die Ausbeutung des Globalen Südens." Die leider nicht dokumentierte Diskussion war lebhaft; auch kontrovers an der Frage, warum Deutschland sich den Interessen des US-Imperiums unterordnet.

Zurück zum Vortrag: Deutschland und die EU hatten 2022 beschlossen, russisches Pipelinegas im Rahmen ihres völkerrechtswidrigen Wirtschafskrieges gegen die Russische Föderation zu kappen. Sie mussten darufhin Flüssiggas in Massen einkaufen, wo es nur erhältlich war. Die Folge: Die Preise dafür gingen weltweit durch die Decke, nicht nur für die deutschen Bürger, sondern auch bei den ärmeren Ländern wie Pakistan oder Bangladesch. Sie konnten nun das überteuerte Flüssiggas nciht mehr bezahlen und mussten Energie rationieren – zum Schaden ihrer Bevölkerung. Europas Wirtschaftseliten interessierte das nicht. Ähnliche Beispiele gäbe es viele.

Rede von Sahra Wagenknecht im Bundestag über eine unfähige Regierung, die das Leben verteuert und die Wirtschaft auf Schrumpfkurs gebracht hat, die lieber unlimitierte Waffenschecks für die Ukraine ausstellt, statt für einen Waffenstillstand einzutreten und die mit ihren Beschlüssen fürs nächste Jahr Strom, Heizen, Tanken, Essen, Restaurantbesuche noch teurer machen wird. Allein der sog. "CO2-Preis" steigt um 50 Prozent, eine schamlose Abzocke! Diese Ampel befindet sich in keiner Notlage, sie IST die Notlage.

Ilan Pappe ist der Autor des Standardwerks „Die ethnische Säuberung Palästinas“ und wird uns 75 Jahre nach der Gründung Israels und der Nakba („Katastrophe“) für die Palästinenser einen Überblick über die gegenwärtige, hochproblematische politische Lage in Palästina-Israel geben. Dabei wird er insbesondere auch die Frage erörtern, ob und wenn ja inwiefern die ethnische Säuberung Palästinas andauert, eine Thematik, die im Gefolge des Gaza-Konflikts neue Aktualität gewonnen hat. Darüber hinaus dürfte auch die westliche Rezeption des Konflikts sowie die höchst fragwürdige und widersprüchliche Israelpolitik Europas, v. a. Deutschlands, zur Sprache kommen.

Veranstalter: SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe, Frauen in Schwarz, im Bürgerzentrum Trafo in München am 27. November 2023

Organisator Reiner Braun mit Reden von Sahra Wagenknecht, Gabriele Krone Schmalz und Michael von der Schulenburg. Zu den einzelnen Reden, siehe im weiteren Text! - Zu Beginn, die Begrüßungsrede von Reiner Braun, Minute 00:00 - Die Rede der Politikerin Sahra Wagenknecht, ab Minute 05:16 - Die Rede der Journalistin Gabriele Krone Schmalz, ab Minute 19:56 - Die Rede des Diplomaten Michael von der Schulenburg, ab Minute 35:45 - Eindrücke von der Demo, ab Minute 53:57

„Nach wie vor werden wir rund um die Uhr beschallt, in eine Kampagne der Zeitenwende hineingezogen, in der man uns beizubringen versucht, dass alles, was nach 1945 in Richtung Frieden getan wurde, ein einziger Fehler gewesen sei.“ - „Wir lesen in der Zeitung, mit wem wir Krieg führen, der Kriege dürfe nicht verloren werden und wir müssten kriegstüchtig werden. Im Kern besteht doch das Problem darin, dass wir Menschen in der Politik haben, die aus mangelnder Kompetenz aber auch aus Ignoranz, diese schädliche Politik betreiben, ohne Rücksichtnahme auf das Wohlergehen der Bevölkerung.“ - „In dieser Situation gehört Mut dazu, zum eigenständigen Denken und Handeln aufzurufen. Wir als Handwerker haben ihn und wollen ihn weiter auf die Straße tragen. Nein zu Kriegen!“

Ein sehr plastischer Vortrag von Dr. Eric Li (einem Shanghaier Risikokapitalgeber und Fudan-Wissenschaftler) auf einer Veranstaltung in Malaysia über Chinas Wachstum und die Notwendigkeit der Umstrukturierung der Industrie, die top down jetzt organisiert wird und vielen große Schmerzen bereiten werde. Im Westen wird das wieder nicht verstanden, wird gedacht, bzw. suggeriert, die Chinesen lassen einfach so ihre Wirtschaft krachen gehen, z.B. den real estate Sektor [Immobiliensektor] leiden. Dabei sind das notwendige Schritte, um die nächsten Stufen der Entwicklung und Unabhängigkeit zu erreichen. Und seine Gewissheit, dass diese Ziele erreicht werden, die alle in den 5 Jahresplänen stehen, die viel zu wenig gelesen würden, was einfach ansteckend ist! Toller Redner, sehr überzeugend und geschickt mit den typischen kritischen Fragen aus dem Publikum umgehend. (Leider nur für Englisch Kundige)

Der US-Militärexperte und ehemaliger Waffeninspekteur der Vereinten Nationen, Scott Ritter, betont in unserem Interview seine Verurteilung der "Gräueltaten der Hamas an Zivilisten", die durch nichts zu rechtfertigen seien. Gleichzeitig erkennt er an, dass aus militärischer Perspektive die Hamas das israelische Militär dominiert und vorgeführt habe. Israel habe trotz offener Planungen der Hamas, nicht die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz getroffen, weil es der israelischen Führung an "Vorstellungskraft" mangelte. Die Hamas wurde gewaltig unterschätzt. Die Hauptverantwortung sieht Ritter beim israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Uwe Behrens referierte und diskutierte über "Die Transsibirische Eisenbahn - ein Wirtschaftsfaktor" am 10.10.2023 in der Villa Ichon in Bremen.

Uwe Behrens, geb. 1944, ist promovierter Logistiker, arbeitete viele Jahre für Logistikunternehmen in der DDR, im Deutschland nach der Wende, in der Schweiz, China, Indien und Hongkong. Er berichtet, auch aufgrund eigener Erfahrungen, über die technische und ökonomische Entwicklung sowie über die strategische Bedeutung der Transsib im Laufe des 20. Jahrhunderts. Uwe Behrens ist bekannt wegen seiner zwei Bücher: "Feindbild China" und "Der Umbau der Welt".

Die transsibirische Eisenbahn - das ist ein wirtschaftlicher, touristischer, kultureller und politischer Traum aus dem Russland des 19. Jahrhunderts. Die Transsib wurde ein großes Projekt der internationalen Zusammenarbeit, mit italienischen Tunnelbauspezialisten, der neuen Eisenbahn- und Schiffbautechnik aus England, den Finanzierungskünsten aus den Niederlanden und Belgien, deutschen Ingenieuren aus den verschiedenen Bereichen und zigtausenden von Arbeitskräften aus vielen, vielen Ländern. Nicht zu vergessen auch die vielen nach Sibirien verschleppten Strafgefangenen.

Dirk Pohlmann, unabhängiger Journalist, Autor und Dokumentarfilmer, hat am ersten Jahrestag der Nord-Stream-Sprengung vor dem UN-Sicherheitsrat brisante Erkenntnisse vorgetragen, die medial und politisch unbeachtet bleiben. Demnach würden neue Beweise auf eine massive Sprengkraft bei dem Anschlag hindeuten, die um ein Vielfaches stärker war, als bisher angenommen und damit die Frage nach der Art des Sprengstoffs aufwerfen, sogar, ob eventuell auch nukleare Komponenten zum Einsatz gekommen sind. Dabei beruft er sich unter anderem auf den Schweizer Physiker Dr. Hans-Benjamin Braun und dessen Untersuchung. Dieser meinte in einem seiner jüngsten Interviews: "Eine Kilotonne TNT ist mit herkömmlichen Sprengstoffen nicht zu erklären. […] Das war ein nuklearer Sprengstoff, insbesondere ein thermonuklearer Sprengstoff. Das heißt Kernfusion, also eine kleine Wasserstoffbombe."