Unwahrheitsmedien

Die gefeuerte rbb-Intendantin und ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger verglich das eigene Sendeprogramm gern mit „sauberem Wasser“, dass die Öffentlich-rechtlichen den Zuschauern geben. Wie es sich erweist, wird dieses „Wasser“ von unsauberer Hand eingeschüttet. Warum ihr teures Parkett, protziger Dienstwagen und krumme Beraterverträge das kleinere Problem sind, was dabei unter den Tisch fällt und wieso sich dreiste Täuschung und Manipulation im ARD-Programm „versenden“ – im InfraRot Kommentar „Unwahrheitsmedien“.

Steuergelder, um politische Gegner niederzumachen?

Die Nachdenkseiten weisen auf eine Sendung von Friedrich Küppersbusch hin, bekannt unter anderem durch seine Moderation des WDR-Politmagazins ZAK und aktuell Betreiber von Küppersbusch TV. Er hat sich in seinem heute veröffentlichten investigativen Stück „Staatsknete für die richtige Meinung“ die Finanzierung der Grünen-nahen Denkfabrik „Zentrum Liberale Moderne“ (LibMod) und deren mit Steuergeld finanzierte Kampagne gegen die NachDenkSeiten in Form des Projektes „Gegneranalyse“ vorgenommen. Er ist dabei auf einen handfesten Skandal gestoßen. Sie auch diesen Beitrag hier.

"Demokratie leben" - Fehlende Distanz zwischen Familienministerium und LibMod-Stiftung

Gegneranalyse LibMod 2022 07 02Der von #aufstehen Bremen und vielen Anderen seit Jahren sehr geschätzte kritische Blog Nachdenkseiten (es gibt auch die mit uns kooperierenden Nachdenkseiten Bremen) wird von der grünennahen Stiftung "Liberale Moderne" (Gründer: Ralf Fücks und Marie Luise Beck) seit Mitte 2021 im Rahmen einer sog. "Gegneranalyse" gezielt ins Visier genommen. Und - das ist der unfassbare medienpolitische Skandal dabei - gefördert von unseren Steuergeldern durch das Familienministerium und die Bundeszentrale für politische Bildung. Absurderweise auch noch koordiniert über das Bundesprogramm "Demokratie leben" und evaluiert von sozialpädagogischen Eirichtungen wie dem Jugendinstitut u.a.. Antidemokratischer geht es wirklich nicht. Wir empfehlen dringend die gute Recherche in den Nachdenkseiten zu dieser Unverfrorenheit zu lesen. Darin heißt es z.B.:

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Auslieferung des Journalisten an die USA von der britischen Innenministerin Priti Patel genehmigt.

Stella Morris zu Auslieferung von Julian Assange

Der Whistleblower Julian Assange hat unter anderem Kriegsverbrechen der US-Truppen im Irak öffentlich gemacht. Er wurde und wird dafür von der US-Justiz weltweit verfolgt. Seinen jahrzehntelangen Kampf gegen seine Auslieferung in die USA hat er vorerst verloren. Doch seine Frau Stella Morris (hier im Video) und die von Assange gegründete Enthüllungs-Plattform Wikileaks geht weiter dagegen vor mit einer Berufung beim "High Court".

Der 17. Juni 2022 ist ein weiterer Tag der Schande für Großbrittanien. Dessen politische Führung geht zusammen mit dem Deep State der USA in die Geschichte ein als Kriegstreiber, "Regime Changer", Gegner von freier Meinungsäußerung, Gegner von freiem Journalismus und Gegner von Demokratie. Die Auslieferung des Journalisten an die USA wurde von der britischen Innenministerin Priti Patel am Freitag genehmigt.

Wikileaks dazu:„Julian hat nichts falsch gemacht. Er hat kein Verbrechen begangen und ist kein Verbrecher. Er ist Journalist und Verleger und wird dafür bestraft, dass er seinen Job macht.“... „Heute ist nicht das Ende des Kampfes“, fügte die Plattform hinzu. „Das ist erst der Anfang eines neuen Rechtsstreits. Wir werden über das Rechtssystem Berufung einlegen; die nächste Berufung wird vor dem High Court sein.“

Wir berichteten bereits ausführlich HIER und HIER.

Parlamentswahlen in Frankreich - Macrons Bündnis verliert die absolute Mehrheit

Frankreich Parlamentswahlen 19.6.2022

(Update 19.06.2022) Die Ergebnisse der Wahlen zur Nationalversammlung (Parlamentswahlen) in Frankreich vom 12.-19.06.2022 liegen nun vor. In zwei Wahlgängen wurden die Abgeordneten der Nationalversammlung mit Mehrheitswahlrecht (s.o. die Erklärung) in den jeweiligen Wahlkreisen bestimmt,. Dieses Wahlrecht führt zu einer Verzerrung der wahren Stimmenverteilung. Dieses Mal hat das Linksbündnis (NUPES), bestehend aus LFI (La France Insoumise - Unbeugsames Frankreich), EELV (linke Grüne), PS (Sozialistische Partei) & PCF (Kommunistische Partei) landesweit erfreuliche 31,58 % der Stimmen (6 537 676 ) bekommen, allerdings konnten sie damit nach dem komplizierten Mehrheitssystem in den jew. Wahlkreisen (The winner takes all) nur 125 Parlamentssitze erringen. Sie hatten sich mehr erhofft. Die führende Partei innerhalb von NUPES, La France Insoumise, angeführt von dem populären linken Kandidaten Jean Luc Melenchon, hat nun deutlich zugelegt. Denn 2017 konnte LFI nur  11% der Stimmen bekommen und nur 17 Parlamentssitze. Nun hat das Linksbündnis NUPES 76 Mandate im Parlament und ist drittstärkste Fraktion, allerdings in einer komplizierten Bündniskonstellation. Übrigens: LFI setzt sich unter anderem für einen Austritt aus der NATO ein. Eine weitere linke Gruppierung ("Divers Gauche") errang 22 Sitze. Zu welchen Kooperationen es nun kommen könnte, werden die kommenden Monate zeigen.

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