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Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Nun also Emden? Beides nichts Gutes!

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Erstellt: 13. August 2026

MarinehafenEmdenRysumerNackenDie Norddeutschen Zeitungen und der NDR verbreiten seit zwei Tagen die  - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuen Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, nicht im Bremerhaven, das auch in der engeren Auswahl war. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die Norddeutsche Zeitung vom 11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholen muss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen." 

Im heutigen Leserbrief an die Norddeutsche Zeitung hat Prof. Helga E. Bories-Sawala aus Bremerhaven folgenden Kommentar geschrieben: "Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Damit wäre allerdings die Gefahr, im Zweifelsfall zum vorrangigen Ziel gegnerischer Raketen und Bomben zu werden, nur abgemildert, denn auch der bestehende Hafen soll ja massiv militärisch „ertüchtigt“ werden. Vor allem will Pistorius immer noch Deutschland zur führenden konventionellen Militärmacht in Europa machen. Angeblich würden wir aus dem Osten bedroht. (...) Nun also Emden? Geschnitten hat sich, wer dort auf weniger Gegenwind hofft als in Bremerhaven, wo eine wache Gegenöffentlichkeit präsent ist (u.a. in dieser Leserbrief-Rubrik). Auch Emden wehrt sich gegen den Militärhafen, so auf dem dortigen Ostermarsch: „Von Emden soll kein Krieg ausgehen! Emden soll weder Drehscheibe der Bundeswehr noch ein Bundeswehrstandort sein! Es soll ein Friedenshafen sein! Wir sehen in den Golfstaaten, dass Militärstützpunkte auch immer Ziele im Krieg sind!“ Emden oder Bremerhaven, wehren wir uns gemeinsam!"

Anlässlich der "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden mit Kanzler Merz als Schirmherr. am 29.04.2026 haben alle Redner auf der Demo/Kundgebung eines breiten Friedensbündnis (siehe Flyer unten) vor der weiteren Militarisierung der Region und deren Verwandlung in eine NATO-Logistidrehscheibe gewarnt. Hier sind die Videos/Texte einiger Reden zu sehen: 1. Pastor Gedenk; 2. Arno Sassen, 3. Rodolfo Bohnenberger.

In den Facebook-Kommentaren zum Beitrag in der Emder Zeitung tobt die Kontroverse:

BSW Ostfriesland schreibt: "Was für ein Irrsinn! Emden ist schon heute NATO-Drehscheibe und jetzt soll auch noch ein neuer Marinehafen her? Haben wir die Geschichte unserer Stadt vergessen? Wir brauchen Milliarden für nachhaltige Industrie und sichere Arbeitsplätze, nicht für immer mehr Militarisierung. Wer diesen Marinehafen will, bekommt unsere Unterstützung nicht!" ...

Weiterlesen …

Kriegswirtschaft in Bremen fordert Kriegswissenschaft ? Zivilklausel bleibt!

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Erstellt: 06. August 2026

UniBremen ZIVILKLAUSELBLEIBTBremer Rüstungsbetriebe wollen für ihre Kriegswirtschaft die passende Kriegswissenschaft an Bremer Hochschulen. OHB, Rheinmetall, Atlas Elektronik wollen die Hochschulen missbrauchen für ihre technologische Entwicklung und Personalrekrutierung.

Grüne Kriegstreiber, die Wissenschaftssenatorin Henrike Müller vorneweg, wollen die Zivilklausel im Bremischen Hochschulgesetz abschaffen. Die Zivilklausel verpflichtet die Hochschulen dazu, ausschließlich für friedliche Zwecke zu lehren, zu lernen und zu forschen. Kooperationen oder Drittmittelprojekte mit der Rüstungsindustrie und Militär sollen damit verhindert werden. 

Zivilklauseln gibt es inzwischen an 70 deutschen Hochschulen. Die erste Zivilklausel wurde 1986 an der Uni Bremen eingeführt. Der Akademische Senat stellte 1991 fest: „Die Universität Bremen ist dem Frieden verpflichtet und verfolgt nur zivile Zwecke.“ Die Zivilklausel ist in Bremen seit einigen Jahren auch durch das Hochschulgesetz abgesichert. 

Reden von Jürgen Todenhöfer und Alexander King in Berlin am 01.08.2026 auf der Friedensdemo

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Erstellt: 03. August 2026

Rede von Alexander King am 1. August 2026 am Brandenburger Tor in Berlin auf der Friedensdemonstration.

Rede von Jürgen Todenhöfer am 1. August 2026 am Brandenburger Tor in Berlin auf der Friedensdemonstration (1. Teil).

MUT ZUM FRIEDEN: Friedens-Protest am 13.07.2026 in Bremerhaven gegen Boris Pistorius' Kriegsvorbereitung

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Erstellt: 19. Juli 2026

Aktion13.07

Im Rahmen seiner sog. "Sommertour" besuchte Pistorius am 13. Juli 2026 die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven in der Admiral-Brommy-Kaserne (und einen Tag später die Militärsatellitenschmiede OHB in Bremen). Um Friedens-Proteste zu erschweren, werden solche Events erst wenige Tage vorher bekannt gemacht. - Trotzdem konnte die Bremerhavener Friedensbewegung am Ende 17 Teilnehmer an einem Montagmittag für diese tolle, kleine Kundgebung vor der Kaserne mobilisieren. Die ersten 11 standen schon eine Stunde vor dem Eintreffen von Pistorius (im Hubschrauber) vor dem Tor. "Die Norddeutsche" Zeitung berichtete, u.a. auch mit Foto von der Kundgebung.

Brhv.13.07.20261230Brommy Kaserne

Christiane Reymann (Russland ist nicht unser Feind): was bleibt und was kommt

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Erstellt: 10. Juli 2026

Christiane Reymann über die Initiative “Russland ist nicht unser Feind” und dazu, was bleibt und was kommt. Mehr Infos: https://russlandistnichtunserfeind.de/

Weitere Beiträge …

  • Kriegsflotte von 24 U-Booten (U212 CD) von TKMS in Planung: Deutschland (6) Norwegen (6) & Kanada (12)
  • Auch die Christen, die in Israel leben, brauchen unseren Schutz
  • 100 Menschen bilden Friedensmenschenkette am Fliegerhorst Laage
  • Gedenkveranstaltung am 9. Mai 2026 auf dem Friedhof Bremen-Osterholz

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