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von Mafred Steglich Der Weser-Kurier, Bremens Tageszeitung, meldet, was das Bundesland bekommt: 1,35 Milliarden Euro vom Bund für den Ausbau der Bremerhavener Häfen und des Flughafens. Neue Kajen, Brücken, Rangiergleise, Abstellflächen. Was in der Überschrift fehlt, steht weiter unten im Text. Bremen zahlt dafür 202,3 Millionen Euro Eigenanteil.
Beschlossen hat der Senat diese Summe am 8. September. In derselben Sitzung brachte er die Nachtragshaushalte auf den Weg. Die Ressorts müssen darin eine Umlage von rund 41 Millionen Euro erbringen, und Bremerhaven erhält eine einmalige Sonderzuweisung von 7,2 Millionen, um die Hälfte seiner Steuerausfälle aufzufangen.
Den kommunalen Anteil Bremerhavens am Hafenausbau übernimmt das Land gleich mit, weil die Seestadt ihn nicht aufbringen kann. Das Geld dafür stammt aus dem bremischen Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Ein Fonds für Infrastruktur und Klimaschutz finanziert also den Eigenanteil am Umbau des Hafens für den Umschlag von Militärgerät. Finanzsenator Fecker nennt das unumgänglich.

Auch die 1,35 Milliarden sind öffentliches Geld. Es fehlt anderswo nicht, weil keines da wäre, sondern weil der Verteidigungshaushalt seit 2021 von 47 auf über 108 Milliarden Euro gewachsen ist, während dieselbe Bundesregierung bei Rente, Pflege und Grundsicherung kürzt. In Bremen kommt beides zusammen an: das Geld für die Kajen und der Verweis, dass für die Schulen keines da ist.
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Vermeintlich unabhängige Nichtregierungsorganisationen überwachen in Echtzeit alles, was online geschrieben, gesagt oder veröffentlicht wird. Das Ziel: Die Verbreitung von Desinformation verhindern und opportune Wahrheiten vervielfältigen. Dabei schrecken sie auch vor Verleumdungskampagnen und der sozialen Vernichtung kritischer Stimmen nicht zurück. Erstmals legt Norbert Häring den "Wahrheitskomplex" in seinem ganzen Ausmaß offen: als ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das das tut, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und politische Einflussnahme. Dabei brauchen wir statt Stummschaltung des konkurrierenden Lagers vor allem eines: eine politische Auseinandersetzung mit offenem Visier.
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Das „Europainstitut der Akademie der Wissenschaften“ organisierte gemeinsam mit dem Internationalen Friedensbüro (IPB) im April 2026 in Moskau eine friedenspolitische Konferenz u.a. zu: „BRICS, Europa und der Frieden".
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Michael von der Schulenburg stellt hiermit eine Broschüre kostenlos zum Download beret, die er anlässlich des 80. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Charta am 24. Oktober 2025 veröffentlicht hat, Titel: „Nie wieder Krieg! – Die Charta der Vereinten Nationen“.
In seiner langjährigen Arbeit als UN-Diplomat – in Konfliktregionen von Haiti über Iran und Irak bis nach Sierra Leone und Afghanistan – war die Charta der Vereinten Nationen für ihn stets die Grundlage, um Frieden zu schaffen. Heute, als EU-Abgeordneter (BSW), sieht er ihre Bedeutung dringlicher denn je: Gerade in Zeiten von Aufrüstung, Kriegstreiberei und nuklearer Bedrohung brauchen wir sie als verbindliches Fundament für eine weltweite Friedensordnung.
Die Broschüre versammelt sechs Beiträge, in denen u. a. die Eskalation der Kriege in der Ukraine und im Iran analysiert wird, Wege zu einer multipolaren Friedensordnung skizziert werden und darlegt wird, welche Risiken aus Deutschlands ambivalentem Verhältnis zur UN-Charta entstehen.
Ab 4. Oktober 2025 kann jede/r dieses Büchlein als E-Book und als PDF auf Deutsch und Englisch kostenlos von der Webseite des Europäischen Parlaments unter www.bsw-ep.eu herunterladen.
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Arno Gottschalk, seit vielen Jahren SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft, war der Hauptreder des diesjährigen Ostermarsches in Bremen. Er gehört zu den wenigen Sozialdemokraten, die sich öffentlich gegen diesen Rüstungswahn stellen. Er hat maßgeblich das SPD- Manifest „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“ initiiert und jetzt in der Berliner Zeitung einen prägnanten Beitrag zu der Auseinandersetzung um dieses Manifest verfasst. (Download des open source Beitrags von Arno Gottschalk in der Berliner Zeitung)
Gottschalk macht überzeugend klar, dass Diplomatie ein unverzichtbarer Bestandteil von Sicherheitspolitik ist. Mehr Rüstung ohne Diplomatie führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Sicherheit.











