Lesermeinung zum Weserkurier-Artikel: "US-Kampfjets: Kramp-Karrenbauer hat Interesse an Kauf"

Lesermeinung zum Weserkurier-Artikel: "US-Kampfjets: Kramp-Karrenbauer hat Interesse an Kauf"

Rote Karte für Apologeten der „nuklearen Teilhabe“
Aufrüsten statt Abrüsten – so stellt sich die Politik von Frau Kramp-Karrenbauer dar. Jetzt will sie zur Sicherung der „nuklearen Teilhabe“ in den USA für ca. 20 Milliarden Euro Bomber und Kampfflugzeuge kaufen. Was bedeutet „nukleare Teilhabe“ in der Nato? In Büchel (Eifel) lagern etwa 20 amerikanische Atombomben. Diese unterliegen der Befehlsgewalt von amerikanischen Offizieren. Diese handeln im Interesse amerikanischer Weltmachtstrategien. Regelmäßig üben deutsche Piloten den Abwurf dieser Atombomben auf europäische Ziele. Hier stellt sich die Frage, ob die Befürworter einer solchen Absicht skrupellose Hasadeure sind? Der Abwurf von US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki sollte Mahnung genug sein. Frau Kramp-Karrenbauer und Heiko Maas, auch er befürwortet die „nukleare Teilhabe“, haben für diesen Irrsinn die Rote Karte verdient! Die Verschwendung von Steuergeld für den möglichen Atomtod ist auch angesichts der großen finanziellen Erfordernisse zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise konsequent abzulehnen!

Horst Otto

Leserbrief zum Artikel „Zwangsverzicht auf Machtdemonstration“ im Weser-Kurier vom 18. April 2020

Leserbrief zum Artikel „Zwangsverzicht auf Machtdemonstration“ im Weser-Kurier vom 18. April 2020

Der Artikel blendet den eigentlichen Anlass für die russischen Feierlichkeiten am 9. Mai völlig aus: nämlich den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941. Mit dem von ihm begonnenen Krieg hat Deutschland gegenüber dem russischen Volk eine geschichtliche Schuld auf sich geladen, zu der es sich bis heute weder ideell noch materiell glaubwürdig bekannt hat: mehr als 25 Mio. zivile und militärische Todesopfer, also etwa die Hälfte aller Kriegstoten des 2. Weltkrieges , 2 Mio. systematisch dem Verhungern preisgegebene sowjetische Kriegsgefangene allein innerhalb von wenigen Monaten, Zerstörung, Ausbeutung und Terror in jeder nur erdenklichen Form.
Ist es dem Artikel gar nichts wert, vor allem daran zu erinnern und so deutlich zu machen, dass man in Russland die unsäglichen Schrecken und Opfer des Krieges nicht vergessen kann? Und können sich die Autoren nicht vorstellen, dass NATO-Großmanöver wie das (kürzlich nur wegen Corona abgebrochene) „Defender 2020“ eingedenk der furchtbaren Vergangenheit kaum geeignet sind, der russischen Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln?
Wäre nicht gegenüber Russland, wie gegenüber anderen Völkern und Ländern auch, eine Erinnerungskultur notwendig, die dazu beiträgt, dass sich das vom russischen Volk erlittene unermessliche Leid nie mehr wiederholt und damit auch Deutschland zukünftig von den apokalyptischen Folgen eines neuen Krieges verschont bleibt?

Lothar Peter

Ein Meilenstein der deutschen Sozialpolitik?

Leserbrief zu Sarah Ryglewskis Beitrag über die Finanzierung der Grundrente im Weserkurier vom 1.3.2020

Wenn Sarah Ryglewski die Grundrente als einen Meilenstein in der deutschen Sozialpolitik bezeichnet, von einem großen Erfolg redet, der die Lebensleistung hart arbeitender Menschen anerkenne, so kann dies nur als Verhöhnung eines Großteils der Rentnerinnen und Rentner bezeichnet werden. Da hier nicht der Platz ist, das ausführlich darzulegen, wird hier nur ein Punkt herausgegriffen: es ist skandalös, dass von einer Partei, die sich früher einmal vor allem den sozial Schwachen verbunden fühlte, gerade diejenigen, die die niedrigsten Rentenpunkte vorweisen können, explizit ausgenommen werden.

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Leserbrief zu: "Deutschland wird zur Drehscheibe" (Weserkurier vom 18. Januar)

Im Widerspruch

Das bevorstehende Großmanöver der US-Army „Defender 2020“ mit insgesamt 37000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien ist nicht nur friedenspolitisch kontraproduktiv, weil es die Spannungen mit Russland weiter erhöht, sondern auch ökologisch unverantwortbar. Die Gefahr einer möglichen direkten Konfrontation zwischen der US-Army und militärischen Verbänden von NATO einerseits und Russlands andererseits besteht.

Im „2 plus 4“- Vertrag von 1990, der Grundlage der deutschen Einheit, wurde vereinbart: "Von deutschem Boden soll nur Frieden ausgehen." Im Widerspruch dazu wird unser Land laut Bundesverteidigungsministerium eine zentrale Rolle als Mitbeteiligter und logistische Drehscheibe spielen. Während der Transporte dürfte es zu schweren Einschränkungen des Straßen- und Schienenverkehrs entlang der Transportstrecken kommen. Die Bundeswehr hat bereits vorsorglich mit der Deutschen Bahn AG eine Vorfahrtsregel für das Militär vereinbart.

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Leserbrief: Großmanöver Defender 2020

Ingrid Heitmann: Leserbrief zu den Artikeln Deutschland wird zur Drehscheibe im Weserkurier vom 18.01.20 und Eine Zeltstadt für 2000 Soldaten vom 24.01.20 

Das Großmanöver Defender20 der USA in diesem Frühjahr ist die logistische Vorbereitung der USA unter Beteiligung der NATO, eine riesige Menge an Panzern und Soldaten quer durch Europa an die russische Grenze zu transportieren. Deutschlandsoll dabei im Zentrum als“ Drehscheibe“ dienen. Das bedeutet u.a. Anlandung Transportkolonnen in der Nacht auf Autobahnen, lange Güterzüge über Bahnhöfe gen Osten, Panzertransporte und Einbeziehung der Bundeswehrstandorte/Truppenübungsplätze(z. B.Garlstedt, Bergen ).

Es geht neben der Transportlogistik auch um das Zusammenspiel mit zivilen Strukturen und um grenzüberschreitende Kämpfe und
Kampfvorbereitungen(Deutschland ,Polen, Litauen) . Möglicherweise ein soll auch ein Prototype des Taktischen Weltraumsystems TITAN der US Army erprobt werden.

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