Für die Treffen der Aktionsgruppe Frieden bitte unter Termine nachschauen, da es gelegentliche Abänderungen gibt.
- Details
Das BSW Bremen kritisiert die Entscheidung des rot-grün-roten Senats, rund 202,3 Millionen Euro Bremer Landesmittel für den Ausbau des Bremerhavener Überseehafens und weiterer Infrastruktur bereitzustellen. Der Bund stellt dafür bis zu 1,35 Milliarden Euro bereit. Die Infrastruktur soll unter anderem für die Verlegung von Personal und Material der Bundeswehr und ihrer NATO-Partner ausgebaut werden.
Geplant sind neue Schwerlastflächen und eine Schwerlastbrücke sowie Arbeiten an Kajen, Hafenbecken, Straßen und Schienenverbindungen. Besonders kritisch sieht das BSW die Finanzierung des kommunalen Anteils Bremerhavens. Weil die Seestadt die benötigten rund 33 Millionen Euro nicht selbst aufbringen kann, übernimmt das Land die Summe. Dafür sollen Mittel aus Bremens Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz eingesetzt werden.
BSW-Landesvorsitzender Alper Iseri kritisiert diese Entscheidung: „Geld aus einem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz fließt ausgerechnet in den Ausbau militärischer Infrastruktur. In Bremerhaven gibt es genug zivile Aufgaben, für die wir jeden Euro brauchen. Wir wollen Investitionen in Schulen, Wohnungen, Straßen und eine starke zivile Hafenwirtschaft – nicht in einen Kriegshafen.“
Für das BSW ist der Beschluss Teil einer grundsätzlichen Neuausrichtung des Standorts. Neben dem Hafenausbau verweist die Partei auf die Ansiedlung eines Außenstandorts des Beschaffungsamtes der Bundeswehr und die Debatte über die Abschaffung der Zivilklausel an den Bremer Hochschulen.
Landesvorsitzender Christopher Schulze sieht darin eine zunehmende Militarisierung des Landes Bremen: „SPD, Grüne und Linke machen Bremen Schritt für Schritt zur Rüstungsdrehscheibe. Bremerhaven soll Militärgerät umschlagen, die Bundeswehr baut ihre Strukturen in Bremen aus und an den Hochschulen soll die Zivilklausel fallen. Wir lehnen diesen Kurs ab.“
- Details
- Details
- Details
Bilder von der DGB-Jugend- Kundgebung zum Antikriegstag, 1. September 2026 um 17:30 Uhr am Leibnizplatz in Bremen

Lieber Milliarden für unsere Zukunft als für Aufrüstung! ✊🔥 Geld für Waffen ist da, aber bei unserer Zukunft wird gespart? Explodierende Mieten, Sparmaßnahmen im Sozialsystem und die Ungewissheit nach der Ausbildung zeigen: Unsere Generation hat bessere Perspektiven verdient als Kasernen und Zwangsdienste.
Am 1. September ist Antikriegstag! wir lassen uns nicht verheizen und sagen ganz klar:Unsere Bildungs- und Erwerbsbiografien gehören uns. Wir wollen selbst entscheiden, wie wir unser Leben gestalten und nicht dazu verpflichtet werden, für eine Politik der Aufrüstung den Kopf hinzuhalten. Wir fordern echte Investitionen in die Jugend: gute Ausbildungsplätze, faire Löhne, Übernahmegarantien und soziale Sicherheit statt Rekordgewinne für Rüstungskonzerne. Wir wollen friedensfähig sein, nicht kriegstüchtig! Quelle: https://www.instagram.com/dgbjugendbremen/p/DcOcI6ViDdu/?hl=de
- Details
Besuch des Russischen Hauses und der Russischen Botschaft am 15.10.2025.
Freundlich empfangen wurden die „Bürgerdiplomaten“ vom Botschafter der Russischen Föderation. In einleitenden Bemerkungen machte der Diplomat deutlich, dass die Regierung seines Landes die gegenwärtig angespannten Beziehungen mit Deutschland bedauert.











