Für die Treffen der Aktionsgruppe Frieden bitte unter Termine nachschauen, da es gelegentliche Abänderungen gibt.
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80 Jahre nach dem Abwurf US-amerikanischer Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit Hunderttausenden von Opfern rief das Bremer Friedensforum am 6. August 2025 um 17.00 Uhr zur Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz auf. Das Video zeigt einige Ausschnitte dieser Gedenk-Kundgebung, u.a. die Rede des 2. Hauptredners Carsten Sieling (SPD), Bremer Bürgermeister von 2015-2019.
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Liebe Freundinnen und Friedensfreunde,
anlässlich des 80. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki hat unser Mitstreiter Walter Metag (Bremen-Blumenthal) am 1. August 2025 auf der 1.170. Freitags-Friedenskundgebung der „Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ eine eindrucksvolle und kenntnisreiche Rede gehalten. - Walter beleuchtet darin nicht nur die historischen Fakten und politischen Hintergründe der atomaren Aufrüstung, sondern zeigt in erschreckender Klarheit, wie brisant und aktuell die nukleare Bedrohungslage heute wieder ist – insbesondere im Hinblick auf die drohende Aufkündigung des letzten verbliebenen Abrüstungsvertrags „New Start“.
Ich halte diesen Beitrag für sehr wichtig und empfehle Euch dringend die Lektüre. Die Rede eignet sich hervorragend zur eigenen Positionsbestimmung und Argumentation – nicht nur im friedenspolitischen Kontext, sondern auch im Gespräch mit politisch Interessierten und Unentschlossenen. Manfred Steglich
Die Rede steht hier zum Download
Hiroshima und Nagasaki mahnen: droht in Europa ein Nuklearkrieg? Mahnwache zum 80. Jahrestag des US-Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki. Mittwoch, 6. August 2025 von 17-18h auf dem Bremer Marktplatz,
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(von Manfred Steglich)
Während die Welt an Krisenlaboren überquillt und ein globales Wettrüsten immer neue Milliarden verschlingt, feiert sich Bremen im Stile eines Rüstungslobbyisten. Der jüngste "Standortbericht" der IHK zur sogenannten Verteidigungsindustrie liest sich wie ein PR-Text aus dem Hause Rheinmetall – und legt offen, wohin die Reise gehen soll: noch mehr Waffen, noch mehr militärische Infrastruktur, noch mehr zivil-militärische Vermischung unter dem Deckmantel „Dual-Use“.
Dass Bremer Forschungseinrichtungen zur Aufweichung der Zivilklausel gedrängt werden, um künftig stärker in die Entwicklung von Militärtechnologie eingebunden zu werden, ist ein massiver Angriff auf die Freiheit von Wissenschaft und Bildung. Wer Satelliten, KI oder Medizintechnik nur noch als Kriegsgerät denkt, stellt Profit über Menschenleben.
Als BSW warnen wir ausdrücklich vor der weiteren militärischen Nutzung der bremischen Häfen. Bremerhaven darf kein globaler Umschlagplatz für Panzer und Rüstungsgüter werden. Waffenexporte über unsere Infrastruktur – egal ob in Kriegs- oder Spannungsgebiete – widersprechen jeder politischen Verantwortung, die sich diesem Namen noch verdient. Dass der Umbau zur Hochburg der Rüstungsindustrie nun auch noch durch eine Grundgesetzänderung finanziell gefördert wird, ist ein alarmierendes Signal. Unter dem Schlagwort „Sicherheit“ wird hier ein ganzer Wirtschaftsstandort zur verlängerten Werkbank der NATO gemacht – und Bremens politisches Establishment klatscht Beifall.
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