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Defender 2020 - Transporte beginnen schon heute (23.01.2020)

stoppInvasionEntgegen allen bisherigen Ankündigungen beginnt das gegen Russland gerichtete US-Großmanöver Defender Europe 20 bereits am heutigen Donnerstag mit ersten Truppenverlegungen der U.S. Army quer durch Deutschland. Damit starten die Truppenbewegungen in Richtung Osten, die laut Angaben der Bundeswehr bis Mai andauern sollen, schon ein knappes Vierteljahr vor dem offiziellen Beginn der Hauptphase des Manövers - einen Monat früher, als die US-Streitkräfte es zuvor angegeben hatten.

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Rudolph Bauer: Gegen "Defender 2020"

titelblatt 2 1000px"Defender Europe 2020" heißt die Militär-Übung. Die USA proben erstmals die Verlegung einer kompletten Division aus Amerika nach Osteuropa bis dicht an die russische Grenze. Insgesamt sind rund 37.000 Soldaten aus 18 Nationen beteiligt. Über 20.000 US-Soldaten kommen mitsamt Material und Fahrzeugen in Europa an. Damit wird erstmals die Verlegung einer ganzen Division geprobt. Es handelt sich um die umfangreichste Truppenverlegung der letzten 25 Jahre. Der Hauptzeitraum reicht von Februar bis in den Mai 2020. Rudolph Bauer setzt sich in diesem Video poetisch mit der Aggresivität und dem Militarismus dieses Manövers auseinander. Rudolph Bauer ist Politikwissenschaftler, Autor politischer Lyrik und bildender Künstler.

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„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ - Ausstellung

gallery 7Vom 31. Januar bis 28. Februar ist im Foyer des DGB-Hauses, Bahnhofsplatz 22–28, Bremen die Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ zu sehen. Entstanden ist die Präsentation mit dem besonderen Blick von Jörg Munder und Elena Maslovskaya. Sie kennen aus eigenem Erleben die aktuellen Ansichten der deutschen und der russischen Bevölkerung zu den Beziehungen beider Länder und greifen diese mit interessanten Texten und Bildern aus dem russischen Alltag auf. Angesichts des geplanten Manövers „Defender Europe 2020“ mit mehr als 40.000 Soldaten, die im April/Mai an Russlands Grenze aufmarschieren sollen, gewinnt die Ausstellung besondere Bedeutung mit der Fragestellung: Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes über das Alltagsleben, die Entwicklung der Erinnerungskultur nach dem Trauma des Zweiten Weltkrieges und den Wunsch der Menschen in Russland, in Frieden und guter Nachbarschaft in Europa zu leben. Präsentiert wird die Ausstellung vom Verein Deutsch-Russische Friedenstage Bremen und dem DGB Bremen.

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Nazis bei der Polizei

holocaust 435533 1920aGedanken zur Kontinuität rechten Gedankenguts in Deutschland. Im Dezember 2019 gingen Meldungen durch die Presse, die auf aktuellen Forschungsergebnissen mehrerer Historiker beruhten. Spiegel online titelte: „Diese NS-Verbrecher leiteten das LKA“. (Foto: pixabay)

Worum geht es ?

Nach jüngsten Forschungsergebnissen waren die ersten vier Chefs des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen während der NS-Zeit an Gräueltaten beteiligt. Der erste LKA-Chef, Friedrich Karst, in dieser Position von 1946 bis 1948, war noch wenige Tage vor Kriegsende an einer Massenerschießung beteiligt. Sein Nachfolger von 1948 bis 1958, Friederich D‘Heil, zeichnete eine Sonderanweisung ab, Juden, die aus einem Ghetto fliehen wollten, zu erschießen.

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Aufwind für Aufstehen?

gruppenbild 1000pxzarnack 1000pxGestern abend (16.01.2020) traf sich der Koordinierungskreis von Aufstehen-Bremen im Gemeindehaus der Zionsgemeinde in der Neustadt. Zu Gast: Wolfgang Zarnack, der ausführlich über die Vergangenheit (mit viel Querelen) und den Neuanfang (mit viel Schwung und Hoffnung) von Aufstehen berichtete. Wolfgang ist neues Mitglied im Vorstand des Trägervereins. Es wurde viel gefragt, und es gab viele Antworten. Fest steht jedenfalls, dass die Gründe für die Gründung von Aufstehen leider nach wie vor bestehen, und dass viele bereit sind - vor allem in den Ortsverbänden - sich aktiv einzubringen. "Wir in Berlin helfen bei der Vernetzung unserer Arbeit". Das Bild, das er von den Aktivitäten des Trägervereins in Berlin zeichnete, war gebremst positiv. Entscheidend würde es auf die Aktivitäten von Unten, von den Ortsverbänden, ankommen.

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AG Frieden schreibt an Julian Assange

Julian Assange ist seit April 2019 im Londoner Gefängnis Belmarsh inhaftiert, einer Haftanstalt, die laut Wikipedia-Eintrag u.a. zur Inhaftierung verurteilter Terroristen dient. Sie ist außerdem bekannt für besonders strenge und demütigende Haftbedingungen (1). Dort sitzt er eine 50wöchige Kautionsbuße ab und wartet auf den Beginn seines Auslieferungsverfahrens am 25.02.2020. Im schlimmsten Fall drohen ihm die Auslieferung an die USA und die dortige Verurteilung zu sehr langer Haft oder sogar zum Tod.

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Veranstaltung in Gröpelingen am 17.03.2020 mit Andreas Grünwald

173 grnwaldDie Klimakrise, die alle existenziell bedroht, wird maßgeblich durch das kapitalistische System verursacht. Darin werden alle Bereiche der Produktion, des Lebens und der Rohstoffausbeutung der Gewinnerzielung rücksichtslos unterworfen. Die großen Kapitalisten berauben die ganze Welt, die Menschenwelt wie auch die Natur, unsere Lebensgrundlage. Große Teile der Gesellschaft, besonders im globalen Süden, aber auch in den Industrieländern geraten in Armut und Elend. Soziale Bewegungen kämpfen gegen Ausbeutung und für soziale Gerechtigkeit. Die Klima-Bewegung kämpft für ökologische Gerechtigkeit und eine nachhaltige Wirtschaftsweise und - wie die Friedensbewegung – um die Zukunft unseres Planeten. Doch um erfolgreich zu sein, müssen diese Bewegungen an einem Strang ziehen. Die internationalen Klimakonferenzen sind bisher erfolglos. Eine sogenannte "Klimapolitik", die mit Maßnahmen wie der CO2 Steuer nur einseitig zu Lasten der ärmeren Teile der Bevölkerung geht und gleichzeitig immense Steuergelder für Elektro Hybrid-SUVs für Wohlhabende ausschüttet, ist ungerecht, wirkungslos und vermag auch nicht, die Menschen für Veränderungen zu gewinnen. Um Veränderungen zu bewirken, müssen wir die soziale und die ökologische Frage gemeinsam denken und mit unserem Kampf für Abrüstung und Frieden verbinden. Andreas Grünwald war viele Jahre für linke Zeitungen als Journalist tätig. Er engagiert sich in der Friedensbewegung und bei #aufstehen in Hamburg. Als Kapitalismus-Kritiker verbindet er aktuelle politische Fragen mit gesellschaftlicher Analyse. Wir freuen uns auf eine lebendige Debatte über aktuelle Kernfragen. Alle sind herzlich eingeladen, auch kontrovers, mit zu diskutieren. In Kooperation mit dem Bremer Friedensforum.

Kein Krieg gegen den Iran! Kundgebung in Bremen

titelblatt 4Das Bremer Friedensforum hatte kurzfristig zu einer Kundgebung "Kein Krieg gegen den Iran!" auf dem Marktplatz aufgerufen. Es kamen ca. 200 Bremerinnen und Bremer, darunter auch Abgeordnete der Bürgerschaft. Es sprachen Rudolph Bauer mit einem politischen Gedicht, Folkert Ohm von IALANA, der deutsch-iranische Arzt Khaschayar Bayanifar, Renate Kunze über die Proteste in den USA, der ehemalige Abgeordnete der Grünen Walter Ruffler, die Landesvorsitzende der LINKEN, Cornelia Barth und Barbara Heller vom Bremer Friedensforum.

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