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Begeisterndes Konzert eröffnet „Deutsch-Russische Friedenstage“

02 P1610913bIn der überfüllten Simon-Petrus-Kirche in Bremen-Habenhausen begeisterten drei russische Musiker etwa 300 Zuhörer*innen mit russischer Klassik und Volksmusik. Anna Markova, Violine und Evgeny Cherepanov, Klavier, brillierten mit klassischen Werken aus dem 18. Und 19. Jahrhundert und Gennady Kuznetsov führte mit lebendigen Wortbeiträgen in die musikalische Welt Russlands ein. Im letzten Teil der Darbietungen griff Kuznetsov selbst zur Gitarre und begleitete Anna Markova in ihrem berührenden Gesang russischer Volkslieder. Zum Schluss sangen sie zusammen mit einigen Russinnen aus dem Publikum ein Lied aus dem musikalischen Comic-Film „Bremski Musikanti“ (Bremer Stadtmusikanten) von 1969, das alle Russinnen und Russen kennen.

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Neuer Rückenwind: Verein »Deutsch-Russische Friedenstage« in Bremen gegründet

willi lemkeVon Sönke Hundt
Zeit für eine neue Ostpolitik: Wilfried Lemke unterstützt den Verein »Deutsch-Russische Friedenstage Bremen«

An der Weser hat sich vor wenigen Tagen ein Verein für Frieden und Verständigung mit Russland gegründet. Am 29. Oktober haben die Gründerinnen und Gründer den eingetragenen Verein »Deutsch-Russische Friedenstage Bremen« bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Mit dabei ist Willi Lemke, langjähriger Manager des SV Werder Bremen, als Senator in zwei Landesregierungen tätig und von 2008 bis 2016 als »Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung« im Einsatz. Der Sozialdemokrat hat die Schirmherrschaft über die im November geplante Veranstaltungsreihe übernommen. Lemke sagte, er erinnere sich noch gut an die von Bundeskanzler Willy Brandt gestaltete Ostpolitik, die in Europa zur politischen Entspannung und Abrüstung geführt habe. Zur Politik der Berliner Regierung gegenüber Russland wollte er sich bei der Pressekonferenz nicht äußern. Er sei als Privatmann hier und wolle nicht irgendwo »reingrätschen und Noten über den Außenminister verteilen«. Es habe ihn allerdings zutiefst erschrocken, als er habe lesen müssen, dass die Bundeswehr wieder dabei sei, den Abwurf von Atomwaffen zu üben.

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"We are not numbers" in Bremen

screenshot youtubeVideo hier: https://youtu.be/cupLv9P9V9c

Der Gaza-Streifen ist mehr als nur Besatzung und Trostlosigkeit. Die vielseitige palästinensische Künstlerin Malak Mattar kam am 30. Oktober 2019 nach Bremen, um das neue Buch "We are not numbers" aus dem Schweizer Lenos-Verlag (Bern 2019) vorzustellen. Basman Derawi, ihr Mitautor, konnte leider nicht anwesend sein. Ihm war kurzfristig die Verlängerung seines Visums verweigert worden. Und er befand sich an diesem Abend via Ägypten schon wieder auf der erzwungenen Rückreise nach Gaza.

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Rüstungskonversion ist das Gebot der Stunde

wolfram elsner ruestungskonversion 291019

Unsere #aufstehen Bremen AG Frieden, das Bremer Friedensforum und die Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung luden am 29.10.2019 ein zu einer Abendveranstaltung zu Rüstungskonversion. Im gut gefüllten unteren Raum der Villa Ichon wurde den beiden hochkompetenten Referenten gelauscht und danach diskutiert: Prof. Dr. Wolfram Elsner, ehemaliger Konversionsbeauftragter des Senats von 1992-2001 und Peter Ansorge, Vorsitzender der Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung.

Die Diskussionsveranstaltung hatte den Titel: "Geld für das Klima statt für Rüstung - Konversion ist das Gebot der Stunde!":  Ansorge warb für das Label "Ziviler Betrieb ohne Rüstungsproduktion". Rüstungskonversion, für die Umstellung militärischer Produktion auf eine zivile Fertigung, und für die Forderung nach Beendigung der Verschiffung von Kriegs- und Rüstungsgütern über die Bremer Häfen, wie sie auf der Agenda von Bremer Friedensgruppen bleiben. Denn: Kriege in aller Welt beginnen auch hier, am Rüstungsstandort Bremen. Die Initiative der gemeinsamen Veranstaltung ging von der AG Frieden von #aufstehen aus.

Weitere Informationen:
https://www.bremerfriedensforum.de/ruestung-in-bremen/
https://www.bremerfriedensforum.de/publikationen/

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Wir begrüßen Jürgen Todenhöfer in Bremen - Kriege beginnen hier, am Rüstungsstandort Bremen

todenhfer VA schlachthofJürgen Todenhöfer liest am 3. November aus seinem Buch „Die große Heuchelei“. Wir von #aufstehen Bremen wollen dazu einige lokale Informationen zum Rüstungsstandort Bremen beisteuern.

Kriege beginnen hier - am Rüstungsstandort Bremen
Bremen ist traditionell ein wichtiger Industrie-Standort und bereits seit über einem Jahrhundert ein wichtiger Standort für die Rüstungsindustrie: Fregatten, Satelliten, Flugzeuge oder Drohnen "made in Bremen". Wo es um lukrative Rüstungsaufträge geht, geht es immer auch ums Geld. Fregatten, Torpedos, logistische Systeme oder Satelliten: Die fünf größten Rüstungsunternehmen in Bremen – Atlas, Airbus, Rheinmetall, Lürssen und OHB – produzierten in den letzten Jahren im Durchschnitt Rüstungsgüter im Wert von 1,15 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind mehr als sieben Prozent der gesamten deutschen Rüstungsproduktion.

Beispiele:
Die Lürssen-Werft, gegründet 1875, gilt als "Wiege der deutschen Schnellboote". Bereits für die kaiserliche Marine baute Lürssen Kriegsschiffe. Und in der Nazizeit wurden weit über 200 Schnellboote für die faschistische Wehrmacht produziert. Derzeit werden unter Federführung des Bremer Unternehmens fünf Korvetten für die Marine hergestellt, die weltweit zum Einsatz kommen sollen.

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Das UN-Völkerrecht respektieren ! Sanktionspolitik beenden !

gegen sanktionskriege(update 9.11.19) Im gut besetzten Saal des Überseemuseums Bremen sprach am 5. Nov. 2019 der Jurist Norman Paech, (Hamburg) zur Sanktionspolitik im Lichte des Völkerrechts. Veranstalter waren: Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) Bremen, Bremen-Cuba: Solidarität konkret, Venezuela-Solidarität Bremen, Bremer Friedensforum, BIZ (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung), IALANA Bremen. Am Samstag, 9.11.2019 kamen um 12.45 Uhr vor dem Dom Friedensaktivisten zu einer Kundgebung „Sanktionen töten“ zusammen.

Die USA haben in diesem Jahr ihre Blockade Kubas massiv verschärft. Die von US-Präsident Trump verhängten Sanktionen machen nicht nur die kleine Lockerung der Blockade durch die Obama-Administration rückgängig. Reiseerleichterungen von den USA nach Kuba wurden zurückgenommen, Geldsendungen an Familienangehörige extrem beschränkt. Hinzu kommen seit September 2019 neue Sanktionen, die Kuba vom US-Dollar und damit letztlich vom internationalen Geldverkehr abschneiden sollen.
Die US-Sanktionen behindern die Versorgung Kubas mit lebenswichtigen Rohstoffen und anderen Gütern. Unter der Obama-Regierung wurden Unternehmen wegen Sanktionsumgehung mit Strafen in Milliardenhöhe belegt. So zahlte 2012 das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson 1,75 Milliarden US-Dollar Strafe für verdeckte Leistungen für Kuba. Die französische Bank BNP Paribas musste 2014 sogar 8,9 Milliarden US-Dollar zahlen, weil sie Geldgeschäfte u.a. mit Kuba ermöglichte. Weil die deutsche AppliChem GmbH aus Darmstadt nach Übernahme durch ein US-Unternehmen ihre Lieferung von Produkten für das kubanische Gesundheitssystem fortführte, wurde der US-Konzern jüngst mit einer Strafe in Millionenhöhe belegt.

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Abhilfe zu schaffen wäre überhaupt nicht schwer !

Hulsberg StadttelgenossenschaftDie Gentrifizierung, die Vertreibung Einkommensärmerer aus den stadtzentralen Bezirken Bremens schreitet - wie in allen Städten - munter voran und alle Bremer Regierungskoalitionen in den letzten 30 Jahren, egal ob SPD, CDU oder Grüne - in welcher Mischung auch immer - waren dabei tatkräftige Helfershelfer renditesuchender Betongold-Investoren. Ein kommunales Boden-Sahnstück nach dem anderen wurde, zuletzt unter dem Schuldenbremsen-Regiment einer grünen Finanzsenatorin Linnert, vertickt, um damit "den Haushalt" zu finanzieren; bzw. im Falle des Hulsberg-Viertels den kommunalen Krankenhaus-Neubau St. Jürgen. Diese Daseinsvorsorge ist nicht etwa in demokratisch kontrollierbarer Weise und auch nicht gemeinwohlorientiert in den Händen unserer Kommune organisiert. Weit gefehlt ! Unsere PolitikerInnen haben beschlossen, dass Krankenhäuser als GmbHs neuerdings Gewinne abwerfen müssen, und wenn sie es nicht tun, ist das eine empörte Schlagzeile im Werkurier wert: "Der GENO droht die Insolvenz".

Nun vermeldet der Weserkurier fast monatlich die Zerfledderung des öffentlichen Krankenhausgeländes St. Jürgen zwischen Viertel und Peterswerder, auch Hulsberg-Viertel genannt, zu Boden-Höchstpreisen. "Aus dem Verkauf der Grundstücke werden nach der letzten Erlöskalkulation im Mai 2018 Gesamteinnahmen von rund 84 Millionen Euro erwartet, deutlich mehr als zu Beginn der Planungen veranschlagt wurde – da waren es zwischen 38 und 54 Millionen Euro." (WK 20.10.2019) So funktioniert staatlich angefeuerte Bodenspekulation, fast das doppelte in wenigen Jahren. Unsere Volksvertreter mischen kräftig mit und machen aus unserem Boden eine Ware, ein Geschäft. In wessen Namen (oder in wessen Auftrag?) tun sie das eigentlich?

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Der Wahnsinn und die Realität

19 10 20 Screenshot Florian KirnerExtinction Rebellion wächst, gedeiht und leistet Großartiges - trotz massiver Diffamierungen

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