Oskar Lafontaine ist aus der Linkspartei ausgetreten

Lafontaine Austritt aus der PdL 17.03.2022 ErklärungHier ist der Text zur Begründung seines Abschieds von der Linkspartei.

Auszug: "Die Linke wurde gegründet, um den Sozialabbau und die Lohndrückerei der Agenda 2010 rückgängig zu machen. Außerdem sollte nach der Beteiligung Deutschlands am völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg und am Krieg in Afghanistan eine neue Kraft entstehen, die sich wieder konsequent für Frieden und Abrüstung und die Beachtung des Völkerrechts einsetzt. [...] Es ist nicht mehr zu übersehen: Normal- und Geringverdiener oder auch Rentner fühlen sich von der Partei nicht mehr vertreten. Nach dem sozialen Profil sollen jetzt auch noch die friedenspolitischen Grundsätze der Linken abgeräumt werden. ...

Die letzte von Oskar Lafontaine am 16.03.2022 im saarländischen Landtag gehaltene Rede.

Protest in Oslebshausen. Drei Petitionen gegen geplante Bahnwerkstatt (WK 7.6.2021)

Protest in Oslebshausen Drei Petitionen gegen geplante Bahnwerkstatt

Von Michael Brandt, Weserkurier 07.06.2021 (https://www.weser-kurier.de/bremen/protest-in-bremen-drei-petitionen-gegen-bahnwerkstatt-doc7g4eha9zb1ger3kihjm)

Die geplante Bahnwerkstatt in Oslebshausen bleibt umstritten. Drei Petitionen richten sich gegen das Vorhaben. (siehe unten die LINKS)

Drei Petitionen sind bei der Bürgerschaft gegen die geplante Bahnwerkstatt in Oslebshausen eingereicht worden. Erstens hat Dieter Winge eine Petition mit der Überschrift "Keine Bahnwerkstatt in Bremen-Oslebshausen" öffentlich gemacht. Am Montagnachmittag hatten 168 Personen die Eingabe online mitgezeichnet, die Frist dafür endet am 16. Juli. Winge spricht für die Bürgerinitiative Oslebshausen. Zweitens stammt die Petition "Schaffung einer grünen Pufferzone in
Oslebshausen" von Rolf Vogelsang, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. 113 Unterzeichner stützen bisher seine Eingabe. Drittens fordert Ekkehard Lentz in seiner Petition die Einrichtung einer Gedenkstätte in Oslebshausen. Hierfür gab es am Montag 174 Unterschriften.

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Sarah Wagenknecht im Interview über Aufstehen

"... Sie selbst haben 2018 versucht, mit "Aufstehen" eine eigene politische Bewegung zu gründen. Sie waren damit aber deutlich weniger erfolgreich. Was hat Fridays for Future, was "Aufstehen" nicht hat?

"Aufstehen" hat ein ganz anderes Milieu angesprochen. Es ist schwer, die weniger wohlhabende Hälfte der Bevölkerung – Menschen, die nie die Chance hatten, ein Gymnasium oder eine Hochschule zu besuchen – auf die Straße zu bringen. Es wird überhaupt immer schwerer, diese Menschen politisch zu erreichen. Manche wählen aus Verzweiflung rechts, weil sie das Gefühl haben, alle anderen haben sie im Stich gelassen. An diese Menschen richtete sich "Aufstehen". Und wir hatten ja immerhin in kurzer Zeit 170.000 Anmeldungen.

Woran hat es dann gehapert?

Viele wollten keine Bewegung, sondern eine neue Partei. Es gab da völlig gegensätzliche Erwartungen. Übrigens gibt es "Aufstehen" auch heute noch. Die Bewegung wird gerade von couragierten jungen Leuten wieder aufgebaut..."

19. Januar 2021 in WATSON: https://www.watson.de/!709255752

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