Für die Treffen der Aktionsgruppe Frieden bitte unter Termine nachschauen, da es gelegentliche Abänderungen gibt.
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🕊Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Bremen am 12.05.2026 💪Demo vom Brill zum Weserstadion
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von Manfred Steglich
Beim Bremer Raumfahrtkonzern OHB deutet vieles auf eine Phase rasanter Expansion hin – getragen von Bundeswehraufträgen, steigenden Aktienkursen und neuen Rüstungsprojekten. Für den Konzern beginnen „goldene Jahre“, wie der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs selbst sagt. Milliarden der Bundeswehr, neue Militärsatelliten und internationale Finanzinvestoren treiben das Unternehmen in immer größere Dimensionen. Der Boom der Branche hat allerdings wenig mit ziviler Zukunftstechnologie zu tun. Er speist sich vor allem aus der aktuellen Aufrüstung.
Bis 2030 werde die Bundeswehr jährlich rund sieben Milliarden Euro für Raumfahrt ausgeben, erklärte Fuchs kürzlich. OHB prüfe deshalb eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Banken wie Goldman Sachs, JPMorgan oder die Deutsche Bank sollen den Prozess begleiten. Der Finanzinvestor KKR, der erst vor zwei Jahren bei OHB eingestiegen ist, könnte dabei Anteile mit erheblichen Gewinnen weiterverkaufen.
Diese Entwicklung verweist auf eine immer engere Verbindung von Militärpolitik, Finanzmärkten und staatlicher Industriepolitik. Der Raumfahrtboom entsteht im Schatten wachsender geopolitischer Spannungen und steigender Rüstungshaushalte. Die wirtschaftlichen Erwartungen der Branche hängen zunehmend an der von der Bundesregierung betonten „Kriegstüchtigkeit“ und der sicherheitspolitischen Neuordnung Europas.
Noch vor wenigen Jahren stand Raumfahrt in der öffentlichen Wahrnehmung für zivile Hochtechnologie. Satelliten galten als Infrastruktur für Navigation, Forschung oder Kommunikation. Inzwischen verschieben sich die Gewichte deutlich. Militärische Kommunikation, satellitengestützte Aufklärung und digitale Vernetzung im Konfliktfall gewinnen an Bedeutung. Die Grenzen zwischen ziviler Nutzung und militärischer Anwendung werden dabei zunehmend unscharf.
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Am 08. Mai 2026 erinnert auch die Bremer Friedensbewegung an die Befreiung Deutschlands & Europas von Faschismus und Krieg vor 81 Jahren. In Bremen haben hunderte sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene die Schwerstarbeit in Bremer Betrieben und die unmenschliche Behandlung in vielen Zwangsarbeiter-Lagern 1941-45 nicht überlebt. Dazu fand - wie auch in den Jahren zuvor - eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Mahnmal Reitbrake 6 in Bremen Oslebshausen statt; im Video sind Auszüge zu sehen.- Die im Video 2xunterlegte Musik ist von einem selbst erstellten Video der Gedenkveranstaltung an gleichem Ort am 8.5.2024: https://odysee.com/@aufstehenbremen:c/8.Mai2024GedenkenReitbrake:9
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Free GAZA Demo am 25.04.2026 in Bremen mit dem Hauptredner Jules El Khatib. Jules ist stellvertretender Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Er war maßgeblich am Zustandekommen der größten Veranstaltung gegen den Genozid in Gaza am 27. Sept. 2025 in Berlin "All Eyes on Gaza - Stoppt den Genozid" mit 100.000 Teilnehmern beteiligt und war dort einer der Hauptredner. In seiner sehr eindringlichen Rede ging er besonders auf die furchtbare Gegenwart unter einem angeblichen Waffenstillstand ein und auf die immer wieder erhobene Forderung, das Assoziierungabkommen zu beenden und endlich gegen Israel mit Sanktionen vorzugehen. Die EU könnte das, und viele Länder stellen immer dringlicher diese Forderung - aber Deutschland und Italien blockieren eine längst überfällige Entscheidung.- Demo organisiert von der Palästinensische Gemeinde Bremen und umzu e.V.: https://www.instagram.com/pgb.ev/ und Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen: https://dpg-netz-bremen.de/
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/ dxmm3kyjct5 ) heißt es: "Eine Woche lang wird ein Raum an der Universität, das "Communitas", ab 14 Uhr geöffnet, um über die Geschichte und Kultur Palästinas sowie über aktuelle politische Entwicklungen zu reden. Das "Communitas" wird so zu einem Ort des Austausches, des Lernens und des Diskutierens mitten im zunehmend repressiver werdenden Campus der Uni Bremen." Organisiert wird die "Palästina-Woche" von den Gruppen uni4pali_hb, Yuna Bremen, seeds.of.palestine und femrebremen. Video: Marlies und Sönke Hundt (DPG-Bremen)









