Die Öko-Katastrophe - Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen

BUCHEMPFEHLUNG

kokatastrophe buch wernickeWie einst die Titanic rast die Menschheit ohne Abbremsen und Kurskorrektur direkt auf die Katastrophe zu. Angesichts der seit Jahrzehnten wachsenden existentiellen Bedrohung durch Umweltzerstörung und globale Erwärmung versagen Politik und Medien, ja, versagt unser Gesellschaftssystem. Die etablierten Medien berichten zwar weitgehend akkurat über wissenschaftliche Tatsachen, unterdrücken jedoch, welchen Anteil unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung an der ökologischen Katastrophe hat. Sie verkürzen Zusammenhänge und verschweigen die Hauptverantwortlichen sowie das wahre Ausmaß der Bedrohung. Die Politik hingegen verspricht, die Katastrophe mit weiteren neoliberalen Reformen aufhalten zu können, will den Teufel also mit dem Beelzebub austreiben. Sie setzt auf Mittel, die den kollektiven Wahnsinn nicht etwa infrage stellen, sondern in Stein meißeln, und die am Ende wieder die Armen belasten und Reichen privilegieren werden.

Mit Beiträgen von: Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain, Klaus Moegling, Caitlin Johnstone, Medea Benjamín, Anselm Lenz, Felix Feistel, Nicolas Riedl, Jens Bernert, Hermann Ploppa und Jens Wernicke.

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Klimakrise, ökologische Wende, Frieden und soziale Gerechtigkeit

Diese Diskussionsveranstaltung von #aufstehen Bremen mit dem Referenten Andreas Grünwald (#aufstehen Hamburg) wurde am 12. März 2020 aus Pandemievorkehrungsgründen abgesagt.

aufstehen bremen 1703 GNWALD17. März 2020 um 18:00 Uhr im Gröpelinger Nachbarschaftshaus, beim Ohlenhof 10.

Die Klimakrise, die alle existenziell bedroht, wird maßgeblich durch das kapitalistische System verursacht. Darin werden alle Bereiche der Produktion, des Lebens und der Rohstoffausbeutung der Gewinnerzielung rücksichtslos unterworfen. Die großen Kapitalisten berauben die ganze Welt, die Menschenwelt wie auch die Natur, unsere Lebensgrundlage. Große Teile der Gesellschaft, besonders im globalen Süden, aber auch in den Industrieländern geraten in Armut und Elend. Soziale Bewegungen kämpfen gegen Ausbeutung und für soziale Gerechtigkeit. Die Klima-Bewegung kämpft für ökologische Gerechtigkeit und eine nachhaltige Wirtschaftsweise und - wie die Friedensbewegung – um die Zukunft unseres Planeten. Doch um erfolgreich zu sein, müssen diese Bewegungen an einem Strang ziehen. Die internationalen Klimakonferenzen sind bisher erfolglos. Eine sogenannte "Klimapolitik", die mit Maßnahmen wie der CO2 Steuer nur einseitig zu Lasten der ärmeren Teile der Bevölkerung geht und gleichzeitig immense Steuergelder für Elektro Hybrid-SUVs für Wohlhabende ausschüttet, ist ungerecht, wirkungslos und vermag auch nicht, die Menschen für Veränderungen zu gewinnen. Um Veränderungen zu bewirken, müssen wir die soziale und die ökologische Frage gemeinsam denken und mit unserem Kampf für Abrüstung und Frieden verbinden.

Andreas Grünwald war viele Jahre für linke Zeitungen als Journalist tätig. Er engagiert sich in der Friedensbewegung und bei #aufstehen in Hamburg. Als Kapitalismus-Kritiker verbindet er aktuelle politische Fragen mit gesellschaftlicher Analyse. Wir freuen uns auf eine lebendige Debatte über aktuelle Kernfragen. Alle sind herzlich eingeladen, auch kontrovers, mit zu diskutieren. In Kooperation mit dem Bremer Friedensforum.

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Klimastreik und Demonstration in Bremen am 29.11.2019 mit ca. 7.000 Teilnehmenden

Klimastreikdemo Bremen 29112019 Transpi 3(Update 30.11.19) Laut offiziellen Angaben waren es trotz Schietwetter ca. 7.000, die sich am 29. November 2019 dem Klimastreik und Demonstrationszug in Bremen von der Bürgerweide um die ganze Innenstadt zurück zum Bahnhof anschlossen. Gegenüber den 30.000 am 20. September waren das allerdings weniger als 1/4.  #aufstehen Bremen war mit eigenem Transparent "Klimaschutz statt Rüstungswahn" und Fahnen mit dabei. In dem verteilten Flyer heißt es: "Investitionen in zukunftsfähige Jobs, in bezahlbare Wohnungen, in Bildung, in ÖPNV und eine funktionierende, moderne Bahn sind das Gebot der Stunde. Warum sollen mit dem erbärmlichen „Klimapaket“ der Bundesregierung schon wieder die Ärmsten bluten, während gleichzeitig fette Staatsprämien ausgeschüttet werden, um tonnenschwere Elektro-SUV zu subventionieren?"

Die Fridays For Future Bewegung plant weitere Großaktionen zu UN-Klimakonferenz in Madrid (vom 2. bis zum 13. Dezember). Greta Thunberg, zur Zeit auf hoher See in der Segelyacht "La Vagabonde", wird die Konferenz wohl erst leicht verspätet erreichen und grüßte die Demonstrierenden per Satellit.

Am Samstag blockierten Tausende erfolgreich die Tagebaue und Versorgungs-Bahnstrecken in den Braunkohlerevieren in Ostdeutschland; aus Bremen waren einige Aktivisten schon am Donnerstag Abend dafür hingereist. Ende Gelände und diesmal auch ein FFF-Ableger, die "Antikohlekids", waren mit dabei. - Die Bundesregierung hat es seit Jahren versäumt, die Schaffung grüner Jobs zu fördern für die Kohlekumpels und lässt sie nun im Regen stehen. Nachvollziehbar, dass die sauer sind und um ihre Existenzen in der "abghängten" Region bangen. Und statt alternative Arbeitsplätze zu fördern, u.a. in Wasserstofftechnologie (Stahlwerk Bremen !) zu investieren, wird sogar die Förderung von Solarenergie und Windkraft runtergefahren. Auch hier gehen Arbeitsplätze verloren, wie die Kollegen in Bemerhaven schon schmerzhaft miterleben mussten. Dümmer geht es nicht. Die Nordländer haben gerade gemeinsam einen Vorstoß zum Erhalt und zum Ausbau der Windkraft gestartet.

#aufstehen Bremen lädt für den 17. März 2020 zu einem öffentlichen Diskussions-Abend ein , um 18 h im Nachbarschaftshaus "Helene Kaisen" in Gröpelingen. Arbeitstitel: "Ökologische Wende und soziale Gerechtigkeit", mit Referenten Andreas Grünwald von #aufstehen Hamburg.  Grünwalds Papier "Klima-Krise und CO2 - Perspektiven bürgerlicher und sozialistischer Klima-Politik" empfehlen wir schon jetzt. Download hier: http://andreas-gruenwald.de/blog/2019/10/04/klima-krise-und-co2-steuer/

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Klimastreik in Bremen am 29. Nov. ab 10h - Streik für eine gerechte Gesellschaft in einer natürlichen Umwelt

System change not climate changeIn Bremen startet der 4. Global Strike Future am Freitag 29.11.2019 um 10 Uhr auf der Bürgerweide. Ende Gelände ruft gemeinsam mit FFF Gruppen vom 29.11. bis 1. Dez. im Lausitzer Kohlerevier und den anliegenden Städten zu Aktionen auf. Kontakt Bremen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Hinfahrt: 28.11. 16:00h Rückfahrt: 01.12. 16:00h. In Berlin, Dresden und Leipzig werden Schlafplatzbörsen organisiert. Hier finden auch die Aktionsplena usw. statt. - Naturverträgliches und klimaschonendes Wirtschaften ist dringender denn je. Die Menschen, die Natur und die Tiere dürfen nicht der Profitwirtschaft untergeordnet werden. Investitionen in zukunftsfähige Jobs, in bezahlbare Wohnungen, in Bildung, in ÖPNV und eine funktionierende, moderne Bahn sind das Gebot der Stunde. Warum sollen mit dem erbärmlichen „Klimapaket“ der Bundesregierung schon wieder die Ärmsten bluten, während gleichzeitig fette Staatsprämien ausgeschüttet werden, um tonnenschwere Elektro-SUV zu subventionieren?

fff 1511 Novemberrevolution BremenAm FFF Freitagsstreik am 15.11. am Bremer Dom wurde auch Bezug genommen auf die Novemberrevolution vor 100 Jahren und die Bremer Räterepublik von Nov. 2018 bis Febr. 1919. (siehe Foto von FFF Bremen auf Instagram) Denn im November 1918 vor einhundert Jahren, beginnend mit dem Aufstand der Kieler Matrosen und ab 6. Nov. mit rund 10.000 Soldaten und Werftarbeitern in Wilhelmshavenn wurde das Ende des 1. Weltkriegs, Frieden und die Errichtung einer sozialistischen Räterepublik gefordert. Soldaten-, Arbeiter- und Bauernräte standen am Beginn der demokratischen Entwicklung in Deutschland. Sie erreichten das Ende des Krieges, die Abschaffung der Monarchie, den 8-Stunden-Tag und die Einführung sowohl der Rede- und Pressefreiheit als auch des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts für Männer und Frauen.

Am 06.11.1918 bildete sich auch in Bremen ein Arbeiter- und Soldatenrat, mehrheitlich waren darin USPD und Kommunisten vertreten. 

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Über 30.000 beteiligten sich in Bremen am Klimastreik am Freitag 20. Sept. 2019

aufstehen 20919 rudiÜber 30.000 Menschen, Schüler*innen, Eltern, Gewerkschafter, NGO's beteiligten sich am 1-tägigen Klimastreik am Freitag 20. Sept. 2019. Neben Fridays for Future SchülerInnen (vielen Eltern und LehrerInnen) hatten auch Gewerkschaften dazu aufgerufen zu streiken, weithin sichtbar waren die Fahnen von ver.di und der IG-Metall und den "Workers for Future". Auch die "Peace Workers for Future" waren dabei, denn die größten Klimakiller sind die Militärapparate, die NATO vorneweg.

Abrüstung also nicht nur ein dringendes Friedens- sondern auch ein Klimaschutzgebot. Die evangelische Kirche forderte die "Bewahrung der Schöpfung" ein. #Aufstehen Bremen mittenmang mit Flyern und Fahnen !

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