Aufstehen unterstützt Mietendemo in Bremen

Pressemitteilung 18. März 2019

Die Bremer Landesgruppe der Sammlungsbewegung #Aufstehen unterstützt die Demonstration "Die Stadt muss allen gehören - Für das Menschenrecht auf Wohnen" am kommenden Samstag, 23. März, in Bremen. Demonstriert wird gegen Mietenwahnsinn, Bodenspekulation und Verdrängung sowie für bezahlbare Mieten in kommunaler und genossenschaftlicher Regie.
Die bremische Wohnungspolitik agiert nach Ansicht von #Aufstehen nicht verfassungskonform. Nach Artikel 14 der Bremer Landesverfassung hat jeder Bewohner der Freien Hansestadt Bremen Anspruch auf eine angemessene Wohnung.
"Der Senat stellt kein Baugelände für günstige Mietwohnungen und Siedlungsprojekte über Erbpacht bereit, um es der Spekulation von Großinvestoren zu entziehen. Außerdem weigert sich der Senat, die Wertsteigerung des Bodens abzuschöpfen und für die Verbesserung der Wohnsituation sowie für die Aufwertung von benachteiligten Stadtteilen zu nutzen", erklären Manfred Steglich und Ekkehard Lentz von der Aufstehen-Koordinierungsgruppe.
Alle Bremer Unterstützerinnen und Unterstützer der Sammlungsbewegung sind zur Teilnahme aufgerufen.

Mehr Infos hier: http://www.aufstehen-bremen.org/index.php/theme-styles/ag-wohnen/38-demo-article-1

Aufstehen Bremen gründet politische Aktionsgruppen 27.11.2018

Aufstehen Bremen gründet politische Aktionsgruppen
Landesgruppe hat inzwischen über 1.000 Unterstützer*innen

 

Am 21. November versammelten sich im Bürgerzentrum Neue Vahr rund 150 Bremer Unterstützer*innen der von Sahra Wagenknecht, Marco Bülow, Ludger Volmer und anderen ins Leben gerufenen Sammlungsbewegung Aufstehen. Nachdem das erste Plenum Mitte Oktober noch von einer grundlegenden Kritik und vom persönlichen Unmut vieler Teilnehmer*innen an den herrschenden Verhältnissen in Bremen geprägt war, stand diesmal die inhaltliche und aktionsorientierte Arbeit im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Übersicht über den Entwicklungsstand und die bisherigen Aktivitäten der Bremer Landesgruppe, die inzwischen über 1.000 Unterstützer*innen zählt, ging es auch sofort in die praktische Arbeit.

Hierfür gründeten sich zu den Schwerpunkten Soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt themenorientierte Aktionsgruppen zu Verteilungsgerechtigkeit, Grundeinkommen / prekäre Beschäftigung, Wohnen, Frieden, Umwelt, Bildung, Demokratie / Wahlen und Rechtspopulismus.

Nach der Konstituierungsphase arbeiteten die Gruppen eine Stunde lang in verschiedenen Räumen des Bürgerhauses zu den festgelegten Themen. Sie wählten jeweils eine Moderator*in aus ihrem Kreis, diskutierten die aktuelle Situation Bremens, bestimmten politische Inhalte und mögliche Aktionsformen sowie das weitere Vorgehen der nächsten Monate. Nachdem die Sprecher*innen der Aktionsgruppen im gemeinsamen Abschlussplenum den jeweiligen Diskussionsstand vorgestellt hatten, wurde vereinbart, dass alle Gruppen autonom weiterarbeiten werden und sich untereinander vernetzen. Hierbei werden sie von der vom Plenum gewählten 21-köpfigen Koordinierungsgruppe unterstützt. Einige Gruppen planen, bereits im kommenden Frühjahr direkt mit politischen Forderungen und Prüfsteinen in den Wahlkampf zur Bürgerschafts- und Europawahl am 26.5.2019 einzugreifen.

Walter Ruffler, Mitglied der Koordinierungsgruppe, kommentiert: "Die gute Stimmung unter den Teilnehmer*innen und die positive Resonanz im Nachgang der Veranstaltung haben gezeigt, dass die Sammlungsbewegung bei der Strukturierung der Bremer Landesgruppe Aufstehen einen großen Schritt vorangekommen ist. Insbesondere die vielen parteilosen Unterstützer*innen von Aufstehen, die neu oder wieder politisch aktiv werden wollen, machen Hoffnung und Mut. Gegen die soziale Spaltung, gegen Ungerechtigkeit und politischen Stillstand können wir etwas tun. Lasst uns gemeinsam aufstehen für ein sozial gerechtes und friedliches Land und für eine ökologische Wende."

Einladung 2. Vollversammlung 16.11.2018

PRESSEMITTEILUNG / VERANSTALTUNGSHINWEIS

Die von Sahra Wagenknecht, Marco Bülow, Simone Lange, Ludger Volmer und anderen ins Leben gerufene Sammelbewegung #Aufstehen trifft sich in Bremen zum zweiten Mal. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung mit 180 Teilnehmern im Alten Fundamt lädt die Bremer Koordinierungsgruppe am Mittwoch, 21. November, um 19 Uhr in das Bürgerzentrum Neue Vahr, Berliner Freiheit 10 zu einem zweiten Treffen ein.

Nach einer kurzen Übersicht über den Entwicklungsstand von Aufstehen Bremen und der Vorstellung des Social Media Teams möchten die Initiatoren in die praktische Arbeit starten. Ziel der Versammlung ist die Bildung von arbeits- und handlungsfähigen Aktionsgruppen zu den drei Themenschwerpunkten Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umwelt.

Zur Findung dieser Aktionsgruppen schlägt Aufstehen Bremen eine Methode vor, die sich an “Metaplan” orientiert: Am Eingang des Versammlungssaals im Bürgerzentrum werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, ihre besonders interessierenden Themen in den gewünschten Aktionsgruppen auf ein Kartonkärtchen zu schreiben und in eine der dort aufgestellten drei “Aktions-Themen-Boxen” (Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umwelt) plus eine vierte Box zu “Sonstiges” zu werfen.

Die eingeworfenen Kärtchen werden zu Beginn der Versammlung gesichtet und inhaltlich zugeordnet. Alle, die sich einem Aktionsthema zuordnen, treffen sich im späteren Verlauf der Versammlung in einem Bereich des Saals, im Foyer oder in einem Gruppenraum und beginnen mit der Arbeit. Dabei geht es in erster Linie darum, erste aktionsorientierte Ideen zu entwickeln. "Jede(r) kann zum Gelingen des Abends beitragen, indem er / sie sich zu Hause schon mal ein mögliches Aktionsthema überlegt – und wie dieses am besten umgesetzt werden könnte", erläutert Walter Ruffler von der Koordinierungsgruppe Aufstehen Bremen.

Gründungsaufruf Bremen 02.10.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 29. September 2018 hat sich der Initiatorenkreis zur Unterstützung von #Aufstehen Bremen konstituiert. Wir wollen mit diesem Schritt dazu beitragen, die von Sahra Wagenknecht und anderen auf der Bundespressekonferenz am 4.9. vorgestellte parteiübergreifende Sammlungsbewegung auch in Bremen zu etablieren. So haben sich von den bundesweit über 150.000 Unterstützer*innnen von #Aufstehen bereits 800 Bremerinnen und Bremer der Bewegung angeschlossen.

Wir möchten den Menschen Mut machen, sich in der Sammlungsbewegung #Aufstehen zu engagieren und ihre Interessen und Forderungen auf die Straße zu tragen, um damit ein sichtbares Zeichen zu setzen gegen die herrschende Politik des Neoliberalismus und gegen die Rechtsentwicklung in Staat und Gesellschaft.

Eine Auftaktveranstaltung "#Aufstehen für soziale Gerechtigkeit und Frieden" ist für Mitte Oktober geplant. Hierüber werden wir Sie rechtzeitig informieren. Anbei die auf der Sitzung verabschiedete Erklärung.

 

Wir stehen auf

#Aufstehen für soziale Gerechtigkeit und Frieden in Bremen

Es geht ungerecht zu: In Bremen, in unserem Land, in Europa und auch auf der großen Bühne der Weltpolitik. Profit triumphiert über Gemeinwohl, Gewalt über Völkerrecht, Geld über Demokratie, Verschleiß über umweltbewusstes Wirtschaften. Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich nimmt dramatische Auswüchse an. Wo nur noch Werte zählen, die sich an der Börse handeln lassen, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Dagegen stehen wir auf: für Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt, für Frieden und Abrüstung, für die Wahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Wir wollen eine kapitalismuskritische Gegenmacht zum herrschenden Neoliberalismus bilden und der wachsenden Rechtsentwicklung in Staat und Gesellschaft entgegenwirken.

Es gibt in der Bevölkerung Mehrheiten für eine neue Politik: für Abrüstung und Frieden, für höhere Löhne, bessere Renten, gerechtere Steuern und mehr Sicherheit. Für höhere öffentliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Aber es gibt keine mehrheitsfähige Parteienkoalition, die für eine solche Politik steht.
Der Initiatorenkreis der Unterzeichner*innen unterstützt den Gründungsaufruf der linken Sammlungsbewegung #Aufstehen. Auch wir sind von der Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Aufbruchs überzeugt. Den Sprachlosen muss eine Stimme und den Unsichtbaren eine Bühne gegeben werden. Wenn die Vielen sich sammeln und nicht mehr vereinzelt bleiben, dann haben sie mehr Macht als die wenigen Privilegierten. Dann können sie ihre Interessen durchsetzen und die Politik in unserem Land verändern. Dann können Sie Menschlichkeit, Frieden, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt ganz oben auf die Tagesordnung setzen.

Gemeinsam für ein gerechtes Land in einem gerechten Europa! Miteinander für eine bessere Welt! Dafür lasst uns aufstehen!
Wir unterstützen die Bremer Auftaktveranstaltung von "#Aufstehen für soziale Gerechtigkeit und Frieden" und rufen zur Teilnahme auf.
Unterstützer*innen und Initiatorenkreis von #Aufstehen Bremen

Dr. Sönke Hundt, Prof. i.R., Ökonom, Bremer Friedensforum, DIE LINKE

Horst Isola, Ex-SPD-Landesvorsitzender und langjähriger Bürgerschaftsabgeordneter

Walter Ruffler, ehem. Bürgerschaftsabgeordneter Die Grünen

Melitta Gerich, Lehrerin, parteilos

Marlies Hundt, parteilos

Gabriele Brejla, Lehrerin i.R.

Rodolfo Bohnenberger, seit Jahren engagiert im Bremen Bündnis Soziale Arbeit

Ekkehard Lentz, Bremer Friedensforum

Erich Sturm, IT-Fachmann, Piratenpartei

Manfred Steglich, Sozialwissenschaftler

Volker Schmidt, Verwaltungsangestellter

Rolf Weichmann, Vertrauensmann IG Metall

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