"Lasst die Schulen offen!"

die schule den schülerinnen

"Lasst die Schulen offen!", forderte am Wochenende [22.11.2020] ... die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin als Dachverband der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften in einer Stellungnahme. Der Lockdown vom Frühjahr habe gezeigt, welch weitreichende negative Folgen die Schulschließungen für Kinder hatten. Zunehmend zeigten Daten, dass die ursprüngliche Befürchtung von Schulen als Infektions-Hotspots sich nicht erfüllt habe. Zwar gebe es Corona-Infektionen an Schulen, es komme dort "aber nur selten zur Ausbreitung auf weitere Personen. Hinweise auf Ausbrüche mit vielen nachgewiesenen sekundären Infektionsfällen (sogenannte Superspreader-Events) gibt es bisher nicht". Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.11.20109

Update 27.11.2020, Bildzeitung: Was allerdings die Corona-Verordnungen (ständiges Lüften im Winter und Maskenzwang) in den Schulen für einen Stress auslösen können, davon zeugt der Streik von über 700 SchülerInnen im Bremerhavener Schulzentrum Carl von Ossietzky. Dort gehen ca. 4000 SchülerInnen zur Schule: Die Schüler frieren durchs Lüften, können wegen steifer Finger kaum Schreiben. Brillenträgern mit Maske beschlagen ständig die Gläser. Abstand halten in Bussen und Haltestellen – kaum möglich! Viele Schüler klagen durchs lange Masken-Tragen über Kopfschmerzen oder fühlen sich müde und matt. Die Mensa ist für Oberschüler dicht. Hungrige Gymnasiasten drängen sich stattdessen im Supermarkt um die Ecke.

Krake Bertelsmann – eine Macht ohne Mandat

Ein Gespräch mit Dr. Matthias Burchardt, Akademischer Rat, Universität zu Köln; Dr. Joachim Paul Abgeordneter der Piratenfraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen: Moderation Rainer Thiem Peira – Gesellschaft für politisches Wagnis e.V. ;Ort: Cum Laude Restaurant Humboldt-Universität zu Berlin

Netzwerk Critical Ma´s: Rückkehr zum Regelbetrieb ist Augenwischerei!

Einige Auszüge aus einer Stellungnahme vom Netzwerk Critical Ma's, ausführlich unter diesem LINK zu finden:

Netzwerk Critical Mas"Wir schreiben diese Erklärung für alle Erwachsenen, die nicht täglich mit Kindern zu tun haben. Ihr denkt vielleicht, für Kinder und Eltern sei nun wieder beim Alten!? Es ist ja „Regelbetrieb“!?

Leider nein! Die Kinder sind zwar froh, endlich wieder in die Schule zu können. Doch sie werden nach wie vor viel härter reglementiert und mit Sanktionen bedroht als die „Großen“. Permanent muss die Maske auf, zum Turnen dürfen die Umkleiden nicht benutzt werden, die Kinder dürfen sich nicht mal gegenseitig ein Lineal ausleihen. Uns Familien droht jede Sekunde Quarantäne! Wenn wir besonders großes Pech haben, dürfen wir nicht mehr vor die Tür, weil der Test eines Schulkindes falsch positiv war. Die „Rückkehr zum Regelbetrieb“ an den Schulen ist Augen­wi­scherei! Dabei haben die Kinder extrem unter dem Lockdown gelitten, Studien belegen das (wir Eltern sagen es schon lange, aber auf uns hört ja keiner). Die „Digitale Schule“ hat die meisten Kinder (und Eltern) nur gestresst, die wenigsten haben davon profitiert. Mediziner war­nen schon lange vor den Schäden und Gefahren einer zu frühen und zu umfassenden Digitalisierung. Wir wollen das alles nicht als “neue Normalität”!"

  • Lockdown traf Kinder besonders hart – Studien belegen das ....
  • Digitale Schule ist nicht kindergerecht! ...
  • Digitale Schule ist nicht elterngerecht! ...
  • Rückkehr zum Regelbetrieb ist Augenwischerei! ...
  • Kinder sind keine Treiber des Infektionsgeschehens ...
  • Unsere Forderungen: Echter Regelbetrieb: Kinder sollen in überschaubaren und stabilen Gruppen ohne Maske und Abstandsregeln zusammen lernen, spielen und Sport machen können. Kindergesundheit stärken: Es ist wichtiger, die Psyche und das Immunsystem zu stärken, als Kinder durch völlig übertriebene Maßnahmen vor einem Virus zu schützen, der für sie nachweislich kaum gefährlich ist. Übertriebene und schädliche Hygienemaßnahmen sofort stoppen ........

 

Soziale Spaltung = Bildungsspaltung ! Und es verschlimmert sich von Jahr zu Jahr!

Die Bremer Landesregierung betreibt Symbolpolitik für "Alleinerziehende" (und deren ca. 23.000 Kinder), deren Not sie mit der Bremer "Corona"- Verordnungspolitik selbst massiv verschlimmert hat.

abiturientenquote nach Ortsteilen Bremen 2020In Form eines Berichts, einer Steuerungsgruppe und vielen wohlklingenden Verlautbarungen gebiert sich die Landesregierung als sehr besorgt um die Lage der Alleinerziehenden in Bremen. Auch über die negativen Folgen ihrer eigenen Corona-Verordnungspolitik auf Kinder und Alleinerziehende? Regt sich da in der Regierungsriege fünf Monate nach dem selbst verordneten Ausnahmezustand ein schlechtes Gewissen ? Wurden die Kinder in igendeiner Weise beteiligt? An der Schließung von KiTas und Schulen, an den Kontaktsperren zu engsten Verwandten. Wer schützte die Kinder vor der Unterstellung, sie wären gefährdende "Virenschleudern" und könnten bei Besuch ihre eigenen Großeltern töten? Wer kümmerte sich um das Wohl der Kinder? Würde die Landesregierung ihre eigenen Fehler zugeben und sich ernsthaft um die Gesundheit der Bremer Kinder Sorgen machen, dann müsste sie ein großangelegtes Beratungs- und Therapieangebot vorhalten, um die verursachten Schuldgefühle und psychischen Schäden, vielleicht sogar Traumata, zu bearbeiten.

Schließlich wurden ohne jede Beteiligung der Eltern, geschweige denn der Kinder und Jugendlichen, unter klarer Verletzung des Artikel 6 des Grundgesetzes, unter klarer Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 12: Berücksichtung des Kinderwillens), die Kinderrechte mit Füssen getreten: u.a. das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Erholung, Sport und Spiel; das Recht auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung; das Recht auf Bildung; das Recht von Eltern und Kindern auf besonderen Schutz des Staates, das Recht der Kinder und jungen Menschen in allen sie betreffenden Belangen gehört und beteilig zu werden usw..

In dem Senatsbericht heißt es,

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Online Studium ? Das Ende des reflexiven Studiums !

Online forever?

Studium online FachidiotenNach einem erzwungenen Online Sommersemester, zeichnet sich jetzt bereits ab, dass auch im Wintersemester 2020/2021 ca. 80 - 90% des Studiums Soziale Arbeit online durchgeführt werden wird. Das hat das Bremer Wissenschaftsressort zusammen mit den Leitungen der Universität und der Hochschulen verabredet, siehe die Presseerklärung vom 10. Juni. In sehr begrenztem Umfang soll es Präsenzveranstaltungen nur für Labornutzung und für Neuimmatrikulierte im 1. Semester geben. Eine evidenzbasierte Begründung fehlt, denn es wäre viel mehr möglich, trotz "Corona", als bisher versucht wird.

Evaluation der Folgewirkungen der Umstellung auf Online fehlt!

Mit dieser ins Wintersemester und auch darüber hinaus geplanten Online Lehre ist es weitgehend vorbei mit einem reflexiven Studium. Noch ist keineswegs evaluiert, welche (auch schichtspezifischen) Folgewirkungen diese Online-Umstellung hat, da wird es flugs schon zum Dauerzustand gemacht. Die aktuell durchgeführten Online-Befragungen der Studierenden und Lehrenden sind lediglich auf die Optimierung des Online-Betriebes ausgerichtet, nicht seine Infragestellung. Online-Tools und digital aufbereitetes Wissen, moderne Kommunikationsmethoden sind sicherlich gute Hilfsmittel und als solche sehr nützlich, aber echtes Lernen läuft weiterhin analog, funktioniert über Lern- und Lehrbeziehungen und über lebendige und persönlich durchlebte (kontroverse) Diskurse.

Die Situation der Studierenden

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