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"Sanktionen töten!" - Norman Paech im Interview gegen die Blockadepolitik der USA

screenshot videoEin Video-Interview auf Weltnetz.tv mit Norman Paech hier

Am 7. November 2019 stimmte die Vollversammlung zum wiederholten Male über eine von Kuba eingebrachte Resolution ab. Der Inhalt: die Verurteilung der seit 1962 andauernden Blockadepolitik der USA. Das Abstimmungsergebnis: 187 Staaten stimmten dafür; drei stimmten dagegen (USA, Israel, Brasilien); zwei Staaten enthielten sich (Ukraine und Kolumbien). Der Völkerrechtsexperte Prof.em.Dr. Norman Paech wurde am Vorabend der UNO-Abstimmung interviewt im Bremer Überseemuseum interviewt.

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"Unblock Cuba!" - Kundgebung vor dem Bremer Dom am 9. November 2019

unblock cuba screenshot georg 1Video auf Arbeiterfotografie hier

Schluss mit der US-Blockade gegen Kuba! fordern Teilnehmer und Veranstalter der Kundgebung vor dem Bremer Dom am 9. Nov. 2019. Auch in diesem Jahr hat Cuba vor den Vereinten Nationen in New York den Antrag eingebracht, die Blockade Cubas durch die USA zu verurteilen. Am 7. November stimmten nur die USA, Israel und Brasilien gegen Cubas Antrag. Der Stimme enthielten sich die Ukraine und das jüngste NATO-Mitglied Kolumbien. 187 Staaten der Erde verurteilten die Blockade. Barbara Heller vom Bremer Friedensforum: "Wir sind hier, um unsere Solidarität mit Cuba, Venezuela und anderen Ländern zu zeigen, die durch die verbrecherische Politik der Sanktionskriege zerstört werden sollen." Dr Heiner Fechner von der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen fordert: "Herr Maas, hören Sie auf, der Handlanger der Vereinigten Staaten zu sein!" und "Stoppt den Neokolonialismus in Lateinamerika! Stoppt den transatlantischen Schulterschluss."

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Wer als LINKER die Schuldenbremse unterschreibt, ist in einem faustischen Pakt mit dem Teufel gefangen

Unsre Schuldenbremse heit VermgenssteuerDie Verteidiger einer absurden Schuldenbremse feiern in der lokalen Bremer Presse- und Medienlandschaft gerade fröhliche Urstände. Während in Hamburg gerade eine "Volksinitiative Schuldenbremse streichen" 13.000 Unterschriften für eine Landesverfassungsänderung gesammelt hat, ereifern sich in Bremen alle Parteien, außer "Die Linke", in Lobhudelei zu der angeblich gottgegebenen Schuldenbremse. Bei der Chefredakteurin des Weserkurier Silke Hellwig, die schon vor den Wahlen signalisierte, eine andere Koalition zu bevorzugen, kippt nach dem Parteitag der Bremer Linken das Ganze sogar in offene Verhöhnung: "Inzenierung mit verteilten Rollen", "gut gemaunzt: Löwe." Kaum zu glauben, dass "Die Linke" noch vor 7 Jahren auf dem Marktplatz demonstrierte mit der Losung: "Unsere Schuldenbremse heißt Vermögenssteuer". Ob es das Transpi noch gibt, in irgendeinem Büroverschlag, oder wurde es mit dem Eintritt in die Landesregierung gleich mitentsorgt?

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Proteste gegen öffentliches Bundeswehrgelöbnis in Rotenburg/Wümme am Dienstag, 12. November

Hunnenrede AKK InstaProteste gegen öffentliches Gelöbnis in Rotenburg/Wümme - am Dienstag, 12. November 2019  Bremen-Rotenburg/Wümme. Mahnwache am Dienstag, den 12.11.2019 von 11:00 bis 12.30 Uhr in Rotenburg (Wümme) in der Großen Straße, nahe Pferdemarkt

Im Juli hatte die neu gekürte und um Führungsanspruch in der CDU ringende Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine "Idee": Zu ihrem Amtsantritt schlug sie in einem Brief an die MinisterpräsidentInnen vor, dass am 12. November in allen 16 Bundesländern öffentliche Gelöbnisse stattfinden – als „starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten“ und zur Erinnerung an die Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955. Nicht alle Landesregierungen wollten ihren Bürgern angesichts von Kinder- und Familienarmut, ökologischer Krise und Altersarmut sowas antun. Es gibt sicherlich sehr viel Dringenderes zu tun. Fridays for Future fordert z.B. eine radikale Wende in der Klimapolitik, dieses sehr berechtigte Anliegen wird viel Geld und politischen Willen brauchen. Aber u.a. die niedersächsische Landesregierung war offensichtlich dienstseifrig genug, AKK einen militärischen Gefallen zu tun.

Wie in dem folgenden Video zu sehen, wurde gegen das Zurschaustellen der Bundeswehr, gegen die öffentliche Gelöbnisfeier in Rotenburg/Wümme am 12. November protestiert.

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Jürgen und Frederic Todenhöfer im Schlachthof

DSC09508Die Außenpolitik des "Westens" beruht auf den großen Lügen von den Menschenrechten. Und sie sind nichts als eine gigantische Heuchelei. Das ist es, was Jürgen Todenhöfer (lange Jahre für die CDU im Bundestag) umtreibt und wogegen er mit seinen Reisen und mit seinen Reiseberichten ankämpft. Mit großem Erfolg, für den auch seine virtuose Nutzung der sozialen Medien eine wichtige Rolle gespielt haben dürfte. Allein auf Facebook hat er mit seinen Texten, Fotos und Filmen 700.000 Follower. Es ist ihm zu wünschen, dass sein neues Buch über "Die große Heuchelei", das von den Mainstream-Medien fast völlig totgeschwiegen wird, trotzdem hohe Auflagen erreicht und - so seine Empfehlung und seine Bitte - zu Weihnachten ordentlich verschenkt wird. Der Massenandrang am Verkaufsstand und die lange Schlange für eine Widmung nach der Veranstaltung lassen hier nur Gutes ahnen!

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Begeisterndes Konzert eröffnet „Deutsch-Russische Friedenstage“

02 P1610913bIn der überfüllten Simon-Petrus-Kirche in Bremen-Habenhausen begeisterten drei russische Musiker etwa 300 Zuhörer*innen mit russischer Klassik und Volksmusik. Anna Markova, Violine und Evgeny Cherepanov, Klavier, brillierten mit klassischen Werken aus dem 18. Und 19. Jahrhundert und Gennady Kuznetsov führte mit lebendigen Wortbeiträgen in die musikalische Welt Russlands ein. Im letzten Teil der Darbietungen griff Kuznetsov selbst zur Gitarre und begleitete Anna Markova in ihrem berührenden Gesang russischer Volkslieder. Zum Schluss sangen sie zusammen mit einigen Russinnen aus dem Publikum ein Lied aus dem musikalischen Comic-Film „Bremski Musikanti“ (Bremer Stadtmusikanten) von 1969, das alle Russinnen und Russen kennen.

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Neuer Rückenwind: Verein »Deutsch-Russische Friedenstage« in Bremen gegründet

willi lemkeVon Sönke Hundt
Zeit für eine neue Ostpolitik: Wilfried Lemke unterstützt den Verein »Deutsch-Russische Friedenstage Bremen«

An der Weser hat sich vor wenigen Tagen ein Verein für Frieden und Verständigung mit Russland gegründet. Am 29. Oktober haben die Gründerinnen und Gründer den eingetragenen Verein »Deutsch-Russische Friedenstage Bremen« bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Mit dabei ist Willi Lemke, langjähriger Manager des SV Werder Bremen, als Senator in zwei Landesregierungen tätig und von 2008 bis 2016 als »Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung« im Einsatz. Der Sozialdemokrat hat die Schirmherrschaft über die im November geplante Veranstaltungsreihe übernommen. Lemke sagte, er erinnere sich noch gut an die von Bundeskanzler Willy Brandt gestaltete Ostpolitik, die in Europa zur politischen Entspannung und Abrüstung geführt habe. Zur Politik der Berliner Regierung gegenüber Russland wollte er sich bei der Pressekonferenz nicht äußern. Er sei als Privatmann hier und wolle nicht irgendwo »reingrätschen und Noten über den Außenminister verteilen«. Es habe ihn allerdings zutiefst erschrocken, als er habe lesen müssen, dass die Bundeswehr wieder dabei sei, den Abwurf von Atomwaffen zu üben.

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"We are not numbers" in Bremen

screenshot youtubeVideo hier: https://youtu.be/cupLv9P9V9c

Der Gaza-Streifen ist mehr als nur Besatzung und Trostlosigkeit. Die vielseitige palästinensische Künstlerin Malak Mattar kam am 30. Oktober 2019 nach Bremen, um das neue Buch "We are not numbers" aus dem Schweizer Lenos-Verlag (Bern 2019) vorzustellen. Basman Derawi, ihr Mitautor, konnte leider nicht anwesend sein. Ihm war kurzfristig die Verlängerung seines Visums verweigert worden. Und er befand sich an diesem Abend via Ägypten schon wieder auf der erzwungenen Rückreise nach Gaza.

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