System change - not climate change !

 system change noprofit„In der Entwicklung der Produktivkräfte tritt eine Stufe ein, auf welcher Produktionskräfte und Verkehrsmittel hervorgerufen werden, welche unter den bestehenden Verhältnissen nur Unheil anrichten, welche keine Produktionskräfte mehr sind, sondern Destruktionskräfte (Maschinerie und Geld) - und was damit zusammenhängt, daß eine Klasse hervorgerufen wird, welche alle Lasten der Gesellschaft zu tragen hat, ohne ihre Vorteile zu genießen, welche aus der Gesellschaft herausgedrängt, in den entschiedensten Gegensatz zu allen andern Klassen forciert wird;“

"Deutsche Ideologie" (Geschrieben 1845-46), Marx Engels Werke Band 3, S. 69

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art 15 :
"Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden."

9 Milliarden Staatshilfen für die Lufthansa Aktionäre - und nun Jobs in Gefahr?

lufthansa arbeitspltzeDas liegt doch eigentlich auf der Hand! Wenn die Lufthansa, deren jetzige Aktionärsanteile nur noch 4 Milliarden wert sind, neun Milliarden Euro Staatshilfen bekommt, dann müssen wir Steuerzahler mithilfe von Artikel 15 Grundgesetz diesen Konzern in eine belegschaftsgeführte Stiftung überführen, den tausenden Beschäftigen eine neue Perspektive ermöglichen, in sinnvollen Produkten, Leistungen und Mobilitätskonzepten, auch wenn das eine Weile dauert. Nur so machen "Rettungspakete" Sinn, alles andere ist Umverteilung von unten nach oben (zu den Aktionären) und Massenentlassungen. Wie kann eine Regierung, die "Schaden vom deutschen Volke abwenden" will, uns ernthaft sowas verkaufen wollen? Das gleiche gilt für die Automobilkonzerne, die Flugzeugbauer, die Stahlwerke, die Kohleindustrie und und und ...

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Demonstration in Bremen am 29.11.2019 mit ca. 7.000 Teilnehmenden

Klimastreikdemo Bremen 29112019 Transpi 3(Update 30.11.19) Laut offiziellen Angaben waren es trotz Schietwetter ca. 7.000, die sich am 29. November 2019 dem Klimastreik und Demonstrationszug in Bremen von der Bürgerweide um die ganze Innenstadt zurück zum Bahnhof anschlossen. Gegenüber den 30.000 am 20. September waren das allerdings weniger als 1/4.  #aufstehen Bremen war mit eigenem Transparent "Klimaschutz statt Rüstungswahn" und Fahnen mit dabei. In dem verteilten Flyer heißt es: "Investitionen in zukunftsfähige Jobs, in bezahlbare Wohnungen, in Bildung, in ÖPNV und eine funktionierende, moderne Bahn sind das Gebot der Stunde. Warum sollen mit dem erbärmlichen „Klimapaket“ der Bundesregierung schon wieder die Ärmsten bluten, während gleichzeitig fette Staatsprämien ausgeschüttet werden, um tonnenschwere Elektro-SUV zu subventionieren?"

Am Samstag blockierten Tausende erfolgreich die Tagebaue und Versorgungs-Bahnstrecken in den Braunkohlerevieren in Ostdeutschland; aus Bremen waren einige Aktivisten schon am Donnerstag Abend dafür hingereist. Ende Gelände und diesmal auch ein FFF-Ableger, die "Antikohlekids", waren mit dabei. - Die Bundesregierung hat es seit Jahren versäumt, die Schaffung grüner Jobs zu fördern für die Kohlekumpels und lässt sie nun im Regen stehen. Nachvollziehbar, dass die sauer sind und um ihre Existenzen in der "abghängten" Region bangen. Und statt alternative Arbeitsplätze zu fördern, u.a. in Wasserstofftechnologie (Stahlwerk Bremen !) zu investieren, wird sogar die Förderung von Solarenergie und Windkraft runtergefahren. Auch hier gehen Arbeitsplätze verloren, wie die Kollegen in Bemerhaven schon schmerzhaft miterleben mussten. Dümmer geht es nicht. Die Nordländer haben gerade gemeinsam einen Vorstoß zum Erhalt und zum Ausbau der Windkraft gestartet.
 

 

Skandal Autoindustrie – Scheinlösung Elektromobilität

wwolf elektroauto maschDr. Winfried Wolf - Eine Veranstaltung der masch Bremen, Donnerstag, 19. Sept. um 19:30 in der "Villa Ichon".
Bis 2022 will die Bundesregierung 1 Million Elektroautos auf die Straße bringen. Die Entwicklung der E-Mobilität wird mit Millionensummen subventioniert und uns, angesichts des Klimawandels, als grüne Zukunft auf vier Rädern verkauft. Aber dient diese Entwicklung tatsächlich dem Umweltschutz? Müsste nicht eine Verkehrswende, die den Namen verdient, endlich den Individualverkehr drastisch einschränken? Wie könnte die Mobilität der Zukunft aussehen? Welche Schritte wären dafür notwendig?

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Für eine gerechte Gesellschaft in einer natürlichen Umwelt.

planet das problemistdassystemDemonstration am Freitag, 20. September 2019. Wir unterstützen die Forderungen für ein naturverträgliches, umweltschonendes Wirtschaften. Menschen, die Natur und die Tiere dürfen nicht der Profitwirtschaft untergeordnet werden. Wir halten Investitionen in zukunftsfähige Jobs, in Wohnen, Bildung und Verkehr für dringend notwendig. Das Diktat der Profitsteigerung triumphiert immer noch über das Gemeinwohl, Verschleiß und Verschwendung über umweltbewusstes Wirtschaften. Die Müllberge wachsen, die Vergiftung der Böden, des Grundwassers und der Meere erreicht lebensbedrohliche Ausmaße. Wir leben in einem System, das Raubbau und grenzenlose Ausbeutung fördert, das bestimmte Tier- und Pflanzenarten ausrottet.

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