SPD-Bausenatorin Ünsal blockiert langfristige Nutzung der ehem. Rennbahn für Kultur/Open Air Konzerte ?!

Vogt Ünsal kommunalenBodenverkaufen VolksentscheidverachtenAm 26.05.2019 stimmten 146.000 Wahlberechtigte in Bremen (56%) mit einer klaren Mehrheit im Volksentscheid dafür, das Rennbahngelände nicht zu bebauen, sondern "für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur" zu nutzen. Danach wurde geplant und geplant ... und die Regierung erklärte dann, für Sportstättenbau sei kein Geld da. Milliarden gibt es stattdessen für Aufrüstung und Militarisierung?

Nun will ein versierter OpanAir Eventmanager das Gelände so nutzen (einige Konzerte in den kommenden Sommern), wie es der Volkswille beschlossen hat; für Freizeit und Kultur. Und das Bauressort blockiert ? (s. WK Artikel im Internet Archiv) Sowohl die SPD Bausenatorin Ünsal als auch die "Linke" Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt sind Demokratierverächterinnen.

Sie kehren sich einen Dreck um (unerwünschte) Ergebnisse von Volksentscheiden und wollen unseren kommunalen Grund und Boden zur Querfinanzierung des Haushalts verscherbeln an Investoren, die dort für Begüterte Wohnungen bauen. Die nahe gelegenen Rüstungsbetriebe in Sebaldsbrück freuen sich schon, ihren gut verdienenden Beschäftigten diese Wohnungen anbieten zu können!? Es gäbe genug Baugrund in Bremen, z.B. auf dem ehemaligen Coca-Cola- und Könecke-Gelände, um hunderte Wohnungen zu bauen, aber nichts geht dort voran. Das wäre doch eine lohnende Betätigungstätte für Bausenatorin Ünsal.

Bremer Bürger haben ein Recht darauf, mit ihren Volksentscheiden respektiert zu werden. Erholung, Freizeit Sport und Kultur müssen langristig ihren festen Platz in Bremen haben. Bremen sollte aufhören, selbst zum Bodenspekulanten zu werden, um damti seinen knappen Haushalt zu sanieren. Dass Kulturevents (wie auch die Breminale) immer weniger über den Bremer Kulturetat bezuschusst werden können und die rein kommerziellen Kultururangebote dominieren, ist eine weitere Folge falscher Schwerpunktsetzungen im Bremer Haushalt.