Ostermarsch 2026 in Bremen

Wie in 120 anderen Orten in Deutschland hatte auch das Bremer Friedensforum zum Ostermarsch 2026 aufgerufen. Viele Organisationen beteiligten sich mit ihren Fahnen, Transparenten und Sprechchören. Als erster Redner auf dem Marktplatz sprach Ebu Kilinc von der Palästinensischen Gemeinde. In einer rhetorisch brillianten Rede zeichnete er vor den versammelten rund 1000 Menschen auf dem Marktplatz ein düsteres Bild von einer Welt, die von Israel und den USA brutal und leichtfertig in Brand gesteckt wird. Ohne jede Rücksicht auf Menschenleben und außerhalb jeder internationalen Rechtsordnung. Christoph Butterwegge widmete sich in seiner eindrucksvollen Rede der deutschen Politik mit einer Regierung und mit einem Kanzler, die bedingungslos die Angriffskriege der USA unterstützen und es nicht wagen, dem Genozid-Apartheid-Staat Israel endlich die Unterstützung zu verweigern.

Im Gegenteil: sie rüsten auf, sie ruinieren den Sozialstaat, sie intensivieren die Militarisierung der Gesellschaft, sie stellen weiterhin den Militärstützpunkt Ramstein zur Verfügung und liefern weiterhin Waffen nach Israel. Am Beginn und auf Zwischenkundgebungen sprachen außerdem u.a. Cornelia Barth und Barbara Heller vom Bremer Friedensforum sowie Rodolfo Bohnenberger von Aufstehen Bremen. Es sangen und spielten die Gruppe "Das Rote Krokodil" und das "Trio del Sur". Als emotionaler Höhepunkt erklang zum Schluss der Kundgebung die inoffizielle kubanische Nationalhymne, das Lied vom Commandanten Che Guevara. Es weckte Erinnerungen und forderte auf zur Solidarität mit den vom westlichen Imperialismus angegriffenen und drangsalierten Völkern dieser Erde.

Die Rede von Rodolfo Bohnenberger hier als pdf-Download. 

Die Rede von Ebu Kilinc hier als pdf-Download.