In Oslebshausen - eine Klärschlammverbrennungsanlage nun auch noch ?

oslebshausenDie ehemals städtische, von CDU/SPD privatisierte "Hansewasser", die "EWE Wasser" sowie der "Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV)" haben die "Kenow GmbH & Co. KG" („Klärschlammentsorgung in Nordwestdeutschland“) gegründet und planen eine Verbrennungs-Anlage auf dem Gelände des demnächst stillzulegenden SWB-Kraftwerks Häfen in Oslebshausen, natürlich nicht ohne politische Drahtzieher im Hintergrund.

Das wäre dann der 24. Müll verarbeitende Betrieb in direkter Nachbarschaft der in Oslebshausen wohnenden Menschen. Und Oslebshausen ist ohnehin von Industrie und Verkehrstrassen und deren Emmissionen fast vollständig umzingelt.  Die Anwohner wollen sich das nicht mehr gefallen lassen und laufen Sturm dagegen.

BI oslebshausenIhre Bürgerintiative (BI) „Oslebshausen und umzu“ ist im Stadtteil gut verankert und mobilisiert ins Bürgerhaus regelmäßig 150-200 Menschen. Vor der Wahl hörten sie von allen Politikern viele Versprechen, sich um ihre Belange zu kümmern. Nun ist die Wahl vorbei. Wir können gespannt sein, wie es weitergeht. Die Bürgerintiative verdient unsere Unterstützung.

Der Weserkurier und Buten und Binnen berichteten kürzlich. Die Betreiber argumentieren für die Anlage ausgerechnet (dem Ökotrend folgend) mit CO2 Reduzierung. Toll ! Die Vergiftung ihrer Umgebung und die Gefährdung ihrer Gesundheit werden hier gegen die Klimaerwärmung ausgespielt ? Stinkende Ablüfte sollen die Anwohner ständig in Kauf nehmen? Während die privaten Besitzer der Konzerne in ihren im grünen gelegenen Villen, oder auf mit Privatjets angeflogenen Trauminseln oder Luxusyachten die letzten Reste von intakter Natur genießen ?

Film von der Infoveranstaltung der Bürgerinitiative Oslebshausen vom 29. August 2019 im Bürgerhaus Oslebshausen.

Ulrike Winge spricht zu der Feinstaubbelastung. Als Folge einer geplanten Klärschlammverbrennungsanlage im Industriehafen Bremen in direkter Nachbarschaft zu wohnenden Menschen würde nach dem sicherlich erfreulichen Ende der Kohleverstromung dort, die Feinstaubbelastung weitergehen, evtl. mit noch gifttigere Stoffen. 

Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Wohngebiet und Industriegebiet gilt nur deshalb hier nicht, weil der Bremer Industriehafen einem Seerecht von 1921 unterliegt. Solche "Staffel- und Gewerbepläne aus 1921 gbit es in Bremen nur noch im Hemelinger Hafen. In beiden Gebieten ballen sich "Müllcluster", die die Anwohner gesundheitlich belasten. Die neue Anlage wäre nur 260 Meter Luftlinie von der nächsten Wohnbebauung entfernt. Auf dem Hafengelände haben sich mittlerweile schon 16 Betriebe aus der Müllverarbeitung mit 23 Standorten angesiedelt, auch das Kohlekraftwerk und das Mittelkalorik-Kraftwerk mit der Verbrennung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen sind hier im Betrieb. Der Verbund KENOW (SWB, Hanse-Wasser, OOWV, EWE) und der Bremer Senat planen für 2022 im Bremer Industriehafen eine der bundesweit größten Klärschlammverbrennungsanlagen in direkter Nähe der Wohngebiete Gröpelingen und Oslebshausen.

Dieter Winge zu den Lärmbelastungen durch Schrottbe- und entladende Großbetriebe (TSR, REMONDIS, RHENUS)  in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohngebieten.

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