Leserbrief zum Thema "Restriktionen für Ungeimpfte"

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit ungläubigem Staunen verfolge ich die deutsche Corona-Politik, die Ungeimpfte zunehmend stigmatisiert und zu Sündenböcken stempelt: Durch die 2G-Regel werden gesunde Menschen weitgehend aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben ausgegrenzt, durch den Wegfall der Lohnfortzahlung bei einer behördlich angeordneten Quarantäne und demnächst kostenpflichtige Corona-Tests bittet man Ungeimpfte zur Kasse. Diese Maßnahmen sind weder gesundheitspolitisch geboten, noch entsprechen sie dem Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 des Grundgesetzes: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." Da auch doppelt Geimpfte sich mit Corona infizieren und diese Infektion an andere übertragen können, geht von ihnen paradoxerweise die größere Gefahr der Verbreitung des Virus aus. Denn sie drängeln sich in Gaststätten, in Kinos und Opernhäuser mit 2G-Regeln, die nicht mehr auf Abstände achten müssen. Zudem lassen sich Geimpfte in der Regel weniger testen als Ungeimpfte, sodass eine Infektion später erkannt wird. Zudem wird das positive Ergebnis eines PCR-Tests bei beiden Gruppen unterschiedlich gewertet: Ist bei einem Ungeimpften ein PCR-Test positiv, so gilt er als infiziert und muss in Quarantäne, ein Geimpfter dagegen gilt erst dann als krank, wenn er neben dem positiven PCR-Test auch Corona-typische Symptome zeigt. Den Geimpften wird versprochen, dass eine Corona-Infektion glimpflicher verlaufe, doch die Zahl der "Impfdurchbrüche" nimmt zu. Und Impfungen sind auch nicht ohne: Der Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts über Nebenwirkungen zeigt, dass über 1.200 Menschen nach einer Impfung verstorben sind und mehr als 14.000 schwerwiegende Nebenwirkungen hatten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Dass Corona-Politik auch ohne Lockdown, Angsterzeugung und Drohungen von Seiten der Politik möglich ist, zeigt das Beispiel Schweden, wo z.B. nie Atemmasken im Alltag vorgeschrieben waren. Aber Deutschland hat da wohl andere Traditionen, schade eigentlich.

Über eine Veröffentlichung würde ich mich freuen.

Mit freundlichem Gruß
Walter Ruffler (Bremen, 22.09.2021)

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