Ein fulminanter Abend mit Russischer Lyrik in Bremen

Blok Jessenin MajakowskijNach einem sehr beeindruckenden ersten Abend mit russischer Lyrik Anfang des 20. Jahrhunderts mit Werken des Lyrikers Sergei A, Jessenin (1895-1925), füllte sich der Saal der Volkshochschule Bremen zum zweiten Abend am 24. Mai 2022 im Bamberger-Haus sehr schnell. Stühle mussten herbeigeschafft werden. 
Nach Begrüßung der Initiatorin und Organisatorin Irene Baumann und des stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen“ Jens Derner begann ein nicht nur abwechslungsreiches, sondern auch berauschendes Programm mit Lyrik der Poeten Alexander A. Blok (1880-1921) und Wladimir W. Majakowskij (1893-1930). 
Rolf BeckerZwischen den leidenschaftlich vorgetragenen Rezitationen des Hamburger Schauspielers Rolf Becker in Deutsch und der Sprachwissenschaftlerin Irene Baumann in Russisch, mit Gitarrenmusik von Tim Schikore improvisierend begleitet, wurden vom Chor „Rodina“ unter Leitung von Slava Kravets und seinen Solosängerinnen Anna Kantarovitsch, Larissa Scherschel und dem Duo Tatjana Chilkevitsch / Ljubow Schilinskaja sowie von den Wladimiros Papadoupolos u. Tim Schikore Gitarristen Wladimiros Papadoupolos und Tim Schikore Russische Lieder vorgetragen.
Jens Derner und Wolfgang Krieger brachten zu der vorgetragenen Lyrik zeitgeschichtliche Informationen, unterstützt von Fotos, die auf eine Leinwand projiziert wurden.
 
Das Publikum war über zwei Stunden lang gefesselt und zollte den Vortragenden und der Organisation starken Beifall. Der Vorsitzende des Vereins „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen“ Herbert Wehe dankte mit einem Blumengruß Irene Baumann für diese Veranstaltung.
 Es war eine Veranstaltung der Volkskochschule Bremen in Kooperation mit den "Deutsch-Russischen Friedenstagen Bremen e.V.", unterstützt vom Bremer Friedensforum.
(Fotos und Text  Hartmut Drewes)
Chor RodinaSlava Kravets
 Tatjana Chilkevitsch u. Ljubow Schilinskaja

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