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claudia haydt - warum wir frieden und gute nachbarschaft mit russland brauchen

Veranstaltung des Vereins Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e.V.

am 24. Februar 2020 mit Claudia Haydt im Bremer DGB-Haus.
In ihrem Vortrag geht Claudia Haydt auf die Militärstrategien der USA, der NATO, der EU und der Bundeswehr ein und zeigt zugleich, dass ein Kurs auf Entspannung und Abrüstung nötig und möglich ist.
Die Referentin zeigt Alternativen und Wege auf, wie es gelingen kann, mit der russischen Seite in einen Prozess der erneuten Vertrauensbildung und politischen Entspannung zu kommen und einem friedlichen Europa den Weg zu öffnen.
Gorbatschows Idee, ein gemeinsames Europa zu gestalten, in dem jedes Land seinen Platz in guter Nachbarschaft hat, bleibt aktuell.
 
Claudia Haydt ist aktiv im Vorstand des Vereins „Informationsstelle Militarisierung e. V.“ und Mitautorin des Buches „Die Militarisierung der EU: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht“ (2018).
(Text: Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e.V.)
 

 

Trailer: WAGENKNECHT | Ein Film von Sandra Kaudelka

Als Sahra Wagenknecht 2017 als Fraktionsvorsitzende für die Linke in den Wahlkampf zieht, strotzt sie vor Kraft und Motivation. Ihre Tage sind voll mit Gesprächen, Interviews und Pressekonferenzen. Beifall und Bewunderung gehören zu diesem Alltag genauso wie Zweifel und Intrigen. Ein Leben zwischen den Extremen. Allen Bemühungen zum Trotz verfliegt die Hoffnung schnell, mit der Linken erstmals Teil der Bundesregierung zu werden. Denn auch in Deutschland gibt es einen politischen Ruck nach rechts. Wagenknecht will dem etwas entgegensetzen, eckt aber mit ihrer Bewegung „Aufstehen“ am Ende an. Von verschiedenen Seiten infrage gestellt und angefeindet, gerät Wagenknecht unter Druck. Schließlich gibt sie bekannt, nicht mehr für den Fraktionsvorsitz kandidieren zu wollen. Wie muss man beschaffen sein, um sich in der Spitzenpolitik zu behaupten? Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Ein Zeitdokument, das weniger die Person Sahra Wagenknecht als ihren Arbeitsalltag als Spitzenpolitikerin hautnah porträtiert.« Dokumentation von Sandra Kaudelka | Deutschland 2020 | 100’ Minuten

Demo in Bremerhaven: Gegen Defender 2020

"Der Aufmarsch amerikanischer Truppen an der russischen Grenze ist eine Provokation. Die Übung Defender ein Spiel mit dem Feuer", sagte Pastor Johann de Buhr vom evangelischen Kirchenkreis bei der Kundgebung in der Innenstadt von Bremerhaven. Das Säbelrasseln verstärke nur die Ängste und eskaliere die Situation weiter. Mit Transparenten wie "Mut zum Frieden" und "Stoppt die Nato-Übung Defender" zogen die Demonstranten anschließend von der Innenstadt bis zum Zolltor Rotersand. Direkt am Liegeplatz des riesigen Frachters Endurance, aus dem in den Tagen zuvor schon das Kriegsgerät entladen worden war und jetzt auf den Weitertransport an die russische Grenze wartet.

Mehrere Friedensinitiativen hatten zu Kundgebung und Demonstration am 22. Februar 2020 in Bremerhaven aufgerufen, und trotz des kalten, nassen, windigen, ungemütlichen Wetters waren über 200 Menschen dem Aufruf gefolgt. Werner Begoihn von der Initiative Mut zum Frieden hatte die Begrüßung und die Moderation übernommen.

Fotos: Georg Maria Vormschlag, Wilfried Schartenberg
Video: Sönke Hundt

US-Army: Pressetermin in Bremerhaven

US-Army Pressetermin in Bremerhaven Defender Europe 20 Die US-Army hatte die Presse eingeladen, um beim Entladen der ersten Panzer und sonstiges Kriegsgeräts dabei zu sein. Defender 2020 ist die größte Truppenverlegung der USA nach Europa seit 25 Jahren. Die Großübung hat am 20. Februar 2020 in Bremerhaven begonnen. Das erste Frachtschiff, die "Endurance", aus Savannah in Georia kommend, legte im Kaiserhafen mit rd. 1200 Panzern, Haubitzen usw. an Bord an. Es werden noch zwei große Frachter, die "Green Bay" und die "Green Lake" folgen. Die US-Army und die Bundeswehr machen ordentlich Propaganda für ihr Manöver. Etwa 80 Reporter und Kamerateams hatten sich angemeldet, um in Bremerhaven dabei zu sein, wenn die schweren Panzer die Rampe runterfahren und um den "Leadern" der Übung, US-General Christopher Cavioli und Bundeswehr-Generalleutnant Martin Schelleis Fragen zu stellen. Weltnetz.tv war auch dabei - und stellte dabei die Frage aller Fragen: "Glauben Sie, die Russen wollen Krieg?" Denn schließlich ist klar, "Defender Europe 20" dient dazu, um insgesamt 37.000 Soldatinnen und Soldaten inclusive Kriegsmaterial möglichst schnell und möglichst dicht an die Grenzen Russlands zu transportieren.   #Defender 2020#US-Army#Nato

„Deal of the Century“ – Raif Hussein im Interview

Raif Hussein wurde als Palästinenser in Israel geboren, ging in Israel bis zum Abitur zur Schule und begann in Hannover an der Universität ein Physikstudium, später ein Studium in Politikwissenschaft und Soziogie mit Magister Artium Abschluss. Er ist selbständig als Consulter tätig und beriet bei den letzten Wahlen in Israel den Zusammenschluß der gemeinsamen Palästinensischen Liste. Von 2001-2009 war er Vvorsitzender der NAJDE Soziale Hilfsorganisation für die Palästinenser, von 2008-2016 Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG), von 2010-Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD). Er hat zum Thema mehrere Veröffentlichungen in Deutsch und Französisch. Die 2019 als Buch erschienene Dissertation hat den Titel des Vortrages.

Zweite Deutsch_Russische Friedens_Tage

„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ Veranstaltung mit Ansprachen und Musikbeiträgen zur Vernissage der gleichlautenden Ausstellung am 30. Januar 2020 im DGB-Haus Bremen mit dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, Andrei Sharashkin.

Die Fotografin Elena Maslovskaya und der Fotograf Jörg Münder präsentieren Bilder des Alltags, die in Deutschland kaum bekannt sind. Wer weiß denn schon, dass die Russen ihre Möbel auch bei IKEA kaufen. Die in Leningrad geborene Elena Maslovskaya weiß vom Elend der Leningrader Belagerung im Zweiten Weltkrieg zu berichten, ihre Mutter war eine Überlebende. Und sie berichtet, wie vor sieben Jahren die neue Form des Erinnerns mit dem "Unsterblichen Regiment" aufkam. Nachfahren präsentieren zum Tag der Befreiung vom Faschismus Bilder ihrer Vorfahren, die dem russischen Volk 27 Millionen Opfer abverlangt haben... "Die Menschen von Leningrad waren unterernährt, aber sie haben den Soldaten an der Front 144 Tonnen Blut gespendet: Das ist eines der Beispiele der Selbstopferung unserer Menschen, unseres Volkes in diesem Krieg", betont Generalkonsul Andrei Sharashkin. Und auf die Frage, ob die Russen Krieg wollen, antwortet er: "Kann ein Land, das 27 Millionen Menschen verloren hat, einen Krieg wollen?"Aber die Politik in Europa und die Darstellung in den Medien zeichnen ein völlig verzerrtes Bild. Die Fakten würden auf den Kopf gestellt. Russland mit seiner großen Leistung zum Frieden würde heute als Aggressor dargestellt.

Um so wichtiger die Veranstaltung des Vereins Deutsch-Russische-Friedenstage im DGB-Haus Bremen, die den US- und NATO-Aggressionen widersprechen. Horst Otto spricht Klartext: "Mit Hilfe der Bundeswehr wird logistisch, u.a. in Garlstedt der Großaufmarsch von Panzern und anderem Militärgerät über deutsche Häfen, Straßen und Bahnverbindungen umgesetzt. 75 Jahre nach der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus marschieren erneut deutsche Soldaten an Russlands Grenzen auf. Das ist für mich unerträglich. Schluss mit diesen Provokationen. Die BRD muss sofort aus diesem Manöver (Defener Europe 2020) aussteigen!" Dafür erntet er großen Applaus.Und auch der Generalkonsul erhält mehrfach Applaus, vor allem als er sagt: "Ein aufrichtiges Dankeschön von mir an Sie alle, denn von uns hängt es ab, dass unsere Zukunft friedensvoll gestaltet wird."

00:00:01 Begrüßung und Moderation: Horst Otto für den Verein Deutsch-Russische Friedenstage

00:01:19 Dennis Zagermann, DGB-Sekretär, Grußwort für Kooperationspartner DGB Bremen

00:02:24 Jochen Ströh, Franz Powalla, Thoddi Rosenbaum, Bernd Hoffmann mit Friedensliedern

00:22:34 Elena Maslovskaya als Ausstellungsmacherin mit einer Einführung zu den Inhalten der Ausstellung

00:45:50 Grußwort des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Hamburg, Andrei Sharashkin

01:12:56 Walery Holstein, Bajanspieler

Dokumentation der Vernissage zur Ausstellungseröffnung https://deutsch-russische-friedenstag...

siehe auch: http://www.multicolor-stuttgart.de/pr... https://www.kontextwochenzeitung.de/s...

 

Rudolph Bauer: Gegen "Defender 2020" (2)

"Defender Europe 2020" heißt die Militär-Übung. Die USA proben erstmals die Verlegung einer kompletten Division aus Amerika nach Osteuropa bis dicht an die russische Grenze. Insgesamt sind rund 37.000 Soldaten aus 18 Nationen beteiligt. Über 20.000 US-Soldaten kommen mitsamt Material und Fahrzeugen in Europa an. Damit wird erstmals die Verlegung einer ganzen Division geprobt. Es handelt sich um die umfangreichste Truppenverlegung der letzten 25 Jahre. Der Hauptzeitraum reicht von Februar bis in den Mai 2020. Rudolph Bauer setzt sich in diesem Video poetisch mit der Aggresivität und dem Militarismus dieses Manövers auseinander. Rudolph Bauer ist Politikwissenschaftler, Autor politischer Lyrik und bildender Künstler.

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