Klimastreik am 20. Sept. ab 10h Hbf Bremen - Für eine gerechte Gesellschaft in einer natürlichen Umwelt.

planet das problemistdassystemDie engagierten jungen Menschen von Fridays for Future (FfF) rufen für Freitag, 20. September 2019, zu einem weltweiten Klimastreiktag auf. Sie fordern uns ALLE auf mitzumachen. Auch Gewerkschaften, z.B. ver.di und GEW in Bremen, haben zur Teilnahme aufgerufen. Sie setzen sich für zukunftsweisende Arbeitsplätze ein und betonen dabei auch die „soziale Frage“.

Wir unterstützen die Forderungen für ein naturverträgliches, klimaschonendes Wirtschaften, das die Menschen, die Natur und die Tiere nicht der Profitwirtschaft untergeordnet. Wir halten Investitionen in zukunftsfähige Jobs, in Wohnen, Bildung und Verkehr für dringend notwendig. Das Diktat der Profitsteigerung triumphiert immer noch über das Gemeinwohl, Verschleiß und Verschwendung über umweltbewusstes Wirtschaften. Die Müllberge wachsen, die Vergiftung der Böden, des Grundwassers und der Meere erreicht lebensbedrohliche Ausmaße. Wir leben in einem System, das Raubbau und grenzenlose Ausbeutung fördert, das bestimmte Tier- und Pflanzenarten ausrottet.

Viele Menschen gerade der ärmsten Staaten der Welt sind zunehmend von den Folgen des Klimawandels betroffen,obwohl sie diesen am wenigsten verursacht haben. Das hat gravierende Auswirkungen auf ihre unmittelbaren Existenzgrundlagen. - Auch in den industriellen Kernländern ist die wachsende Anzahl vom Menschen mit niedrigsten Einkommen in besonderem Maße betroffen. Sie wohnen meist an den lautesten Straßen mit der schlechtesten Luft, haben im Beruf öfter mit gesundheitsgefährdenden Substanzen zu tun und müssen beim Einkauf ihrer Lebensmittel besonders auf den Preis achten.

Das Militär weltweit gehört zu den größten Umweltzerstörern und Klimaverletzern überhaupt. Das von den NATO-Staaten beschlossene Ziel (zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung), würde für Deutschland fast eine Verdoppelung bedeuten. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die nicht nur bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau und Krankenhäusern fehlen werden, sondern auch beim ökologischen Umbau und der Förderung von
Klimagerechtigkeit.

Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass der 20. September der Auftakt ist für eine grundlegende Veränderung, hin zu einer gerechten und ökologischen Gesellschaft in einer natürlichen Umwelt. Wir wollen alle in einer menschlichen Welt mit Zukunft und im Frieden leben!

Unser Aufstehen Bremen Flyer zum Klimastreik am 20. September steht zum Download bereit unter diesem LINK.

Das mit uns befreundete Friedensforum hat einen sehr guten Flyer erstellt, der den größten Klimakiller weltweit, die NATO und die US-Army, benennt.

Siehe zur Frage des politischen Streiks auch diesen Vortrag von Rechtsanwalt Benedikt Hopmann am 8. Juni 2019 bei einer Veranstaltung in der Mediengalerie von Verdi Berlin-Brandenburg, dokumentiert hier in der Jungen Welt vom 5.7.2019

Darin plädiert Hopmann dafür, diese 1-tägigen Demonstrationstreiks zusammen mit der Umweltbewegung als Beginn einer Kampagne für die längst überfällige Wiedererkämpfung des poltischen Streiks, wie er in den meisten Ländern (außer Deutschland) völlig legitim ist, zu nutzen.

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