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Eine Woche lang, Tag und Nacht, FFF-Mahnwache auf dem Marktplatz

Von Montag, 08.07 bis Freitag 12.07. kampierten FRIDAYS-FOR-FUTURE-Schüller*innen durchgehend auf dem Marktplatz, wir sprachen mit ihnen.

Die Polizei vetrieb sie in der Nacht zum Dienstag. Der Polizeipräsidente Lutz Müller entschuldigte sich später öffentlich. Die Polizei wäre über das Ziel hinaus geschossen, das hätte man anders lösen können. Inzwischen ist alles ordnungsgemäß angemeldet und die Mahnwache ging - Tag und Nacht - bis Freitag 14 Uhr weiter. Video: Georg Maria Vormschlag.

19 07 09 FFF marktplatz weserkurierDer Weserkurier berichtete darüber am Mittwoch auf der ersten Seite. "Im Laufe des Montags hatten die Schüler ihr Lager auf dem Marktplatz aufgeschlagen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Mit bunten Transparenten und dem festen Willen, „das bis zum Freitag durchzuziehen“, wie eine von ihnen erzählt. Dass sie dafür eine Ferienwoche drangeben und bei Wind und Wetter ausharren wollen, soll auch ein Signal sein. In Richtung all derer, die ihnen vorwerfen, ihre Freitagsdemonstrationen dienten alleine dem Schulschwänzen.

Gegen Abend wurde die Gruppe zwar kleiner, aber neun Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren schlugen ihr Nachtlager vor der Bürgerschaft auf. Dort fielen sie einer Polizeistreife auf, die bei der Kontrolle feststellte, dass die Versammlung nicht wie vorgeschrieben angemeldet war und es außerdem auch keinen Verantwortlichen gab. „Die Einsatzleitung entschloss sich daher, die Mahnwache zu beenden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Nach Rücksprache mit ihren Eltern hätten die Schüler den Marktplatz dann verlassen.

Die Schüler selbst bestätigen dies dem ­WESER-KURIER. Es habe aber keinen Ärger gegeben. „Die waren alle ziemlich nett. Nur einer hatte schlechte Laune.“ Gewundert haben sich die Schüler über das massive Aufgebot. 'Die sind da wegen uns neun Leuten mit drei Wagen angerückt.'"

"Buten un Binnen" von Radio Bremen berichtete ebenfalls.

19 07 09 Screenshot buten un binnen

 

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